Männerkür Helden des Jahres


Was haben Til Schweiger, Roger Federer und Fettes Brot gemeinsam? Herausragende Persönlichkeit, findet zumindest ein deutsches Männermagazin und ehrte die Kerle dafür.

Wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt, kommt auch wieder die Zeit, die Helden der vergangenen Monate zu würdigen. Da wird auf besonders gute und besonders schlechte Geschmäcker hingewiesen, schauspielerische Leistung gelobt, harmonischer Gesang prämiert oder eine "herausragende Persönlichkeit" geehrt. Das Stelldichein der Helden begann am Donnerstagabend in der Münchner Wappenhalle mit der Auszeichnung "Mann des Jahres" des Männermagazins "GQ". Entschieden hatten die hauseigenen Leser, die dabei von einer prominenten Jury unterstützt wurden, mit deren Hilfe sie acht "herausragende Persönlichkeiten" herauspickten.

Da wurde der Schauspieler Matthias Schweighöfer zum Newcomer des Jahres gewählt, während sein Kollege Til Schweiger den Preis als bester Schauspieler einheimste, den nun wiederum auch Sebastian Koch erhielt, allerdings für die Kategorie Fernsehen. Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer wurde für seine wirtschaftlichen Leistungen geehrt, Renzo Rosso, Chef der Modemarke Diesel, für seine modischen. Den alles übergreifenden Preis einer internationalen Persönlichkeit erhielt der Tennisspieler Roger Federer und übertrumpfte damit seinen Konkurrenten in dieser Kategorie Papst Benedikt XVI.. Dafür nahm Federer den Preis auch persönlich entgegen, ganz im Gegensatz zum anderen prämierten Sportler des Abends, Jürgen Klinsmann.

Übrigens tritt der so ausgezeichnete Federer damit in Dieter Bohlens Fußstapfen, der 2003 zum Mann des Jahres gewählt wurde, dem wiederum Colin Farell folgte. Ein lustiger Reigen, dem sicherlich in Kürze auch die "Frau des Jahres", das "Modell des Jahres" und der "Politiker des Jahres" folgen. Wir sind gespannt.

pie

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