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Erneuter Einbruchsversuch: Hat es die Mafia auf die Yottas abgesehen?

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage versuchte ein Einbrecher sich gewaltsam Zugang zur Yotta-Villa in Beverly Hills zu verschaffen. Bodyguards überwältigten den Mann rechtzeitig. Bastian Yotta hat eine Vermutung, wer hinter den Einbrüchen stecken könnte.

Von Andreas Renner, Los Angeles

Maria und Bastian Yotta

Maria und Bastian Yotta unterwegs in Beverly Hills

Was in der Luxusvilla von Bastian und Maria Yotta in den Hügeln von Beverly Hills derzeit abgeht, hat nur noch wenig mit dem unbeschwerten Yotta-Lifestyle zu tun, den die beiden Deutschen so gerne auch öffentlich zelebrieren. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage versuchte ein Mann sich gewaltsam Zugang zur Villa der Yottas zu verschaffen. Ausgestattet mit einem Brecheisen tauchte der Albaner bei der Villa auf, die bereits vor wenigen Tagen von einem Einbrecher heimgesucht wurde, der rund 50.000 Dollar an Bargeld mitgehen ließ.

Doch diesmal verhinderten die Sicherheitsleute von Yotta Schlimmeres. Sie überwältigen den Mann auf frischer Tat und übergaben ihn der Polizei. Die Yottas kamen erneut mit dem Schrecken davon. Basierend auf den Aussagen des gestellten Einbrechers haben die Auswanderer nun eine Idee, wer hinter der Einbruchsserie stecken könnte.

Einbrecher stand unter Drogen

Anfangs vermutete Yotta noch Industriespionage hinter dem Einbruch. "Ich dachte die suchen vielleicht nach Plänen von unseren Technologie-Projekten." Die Festnahme des unter starkem Drogeneinfluss stehenden Einbrechers brachte laut Yotta nun etwas Licht ins Dunkel. Zwar verriet der Einbrecher nicht wer sein Auftraggeber sei, er sagte aber aus, seine Mission sei es das "Fucking Yotta Life" zu stoppen.

"Es gibt eine Gruppe von undurchsichtigen Geschäftsleuten, die sich mal mit mir anfreunden wollte. Aber ich lehnte das ab, das ist nicht der Umgang, den ich pflegen möchte", sagt Yotta dem stern. Er lud sie weder zu seinen berüchtigten Partys ein, noch wollte er sich auf irgendwelche zwielichtigen Geschäftspraktiken mit ihnen einlassen. "Die wollten sich sogar an unseren Girls vergehen, da habe ich nicht mitgespielt. Das haben sie mir übel genommen und man sagte mir, dass ich ja nicht wüsste, mit wem ich es zu tun hätte".

Steckt hinter den Einbrüchen die Albanien-Mafia?

Hat sich Yotta etwa unwissentlich mit der Albanien-Mafia von Los Angeles angelegt, die sich nun an ihm rächen wollen? "Wir hatten bislang noch keinerlei Probleme hier, lebten einfach nur friedlich unser Yotta-Life. Aber offenbar gibt es hier in L.A. einige Gruppierungen die kotzen, weil wir aus dem Nichts hier aufgetaucht sind und unser Leben so leben, wie wir wollen", sagt Yotta.

Hausbesuch bei Maria und Bastian Yotta: Aber Yotta! Zu Gast bei Hollywoods Protzpaar
Willkommen bei den Yottas! Maria und Bastian Yotta wohnen in einer Luxus-Villa mit zehn Schlafzimmern in den Hügeln von Beverly Hills. Das deutsche Auswandererpaar, das nicht verheiratet ist, führt einen Lebensstil, von dem viele träumen.

Willkommen bei den Yottas! Maria und Bastian Yotta wohnen in einer Luxus-Villa mit zehn Schlafzimmern in den Hügeln von Beverly Hills. Das deutsche Auswandererpaar, das nicht verheiratet ist, führt einen Lebensstil, von dem viele träumen.


Die Einschüchterungsmethoden der Yotta-Feinde könnten auch aus einem Hollywood-Thriller stammen. Nachdem Sicherheitsexperten das Überwachungsvideo nach dem ersten Einbruch erneut auswerteten und das Haus durchsuchten, entdeckte man seltsame Spuren. "Die Security-Leute sind sicher: Man hat uns Schlangen in die Lüftungsanlage gelegt. Das erklärt auch, warum der Einbrecher nicht mehr Bargeld und andere Wertgegenstände mitgenommen hat, obwohl er direkten Zugang hatte", sagt Yotta. Der Deutsche ließ nun alle Öffnungen in dem 1500 Quadratmeter großen Haus verschließen. "Die Vorstellung, dass uns nachts so eine Schlange ins Bett kriecht ist einfach grauenhaft."

Die Yottas werden rund um die Uhr bewacht

Die Yottas leben derzeit in Angst und Schrecken, aber einschüchtern lassen wollen sie sich nicht. "Unsere Angestellten sind völlig verängstigt, aber wir geben nicht auf. Das gehört auch zum Yotta-Life." Das Protz-Paar hat die Sicherheitsmaßnahmen noch mal erhöht. "Ich gehe nur noch aufs Klo allein, ansonsten bewachen uns schwer bewaffnete Bodyguards rund um die Uhr", sagt Bastian Yotta. Selbst in den Hügeln rund um die Villa hat der 39-Jährige Sicherheitspersonal positioniert. "Das kostet mich eine Schweinekohle, aber das muss momentan sein."