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Die Yottas haben sich getrennt: Das Ende des amerikanischen Traums

Die Yottas wollten nicht nur reich, sondern auch berühmt werden. Doch daraus wird wohl nichts: Bastian und Maria Yotta haben ihre Trennung bekanntgegeben.

Maria und Bastian Yotta

Maria und Bastian Yotta haben sich getrennt

Über viele Monate haben sich die Yottas als das Power-Paar inszeniert. Haben ihren protzigen Lebensstil vor den Augen der (am Ende immer weniger interessierten) Öffentlichkeit zelebriert. Haben ihre Schönheit und ihren vermeintlichen Erfolg gefeiert. Und wollten sich damit als Marke etablieren, irgendwo zwischen den Kardashians, den Trumps, auf jeden Fall als höherwertige Version der Geissens.

Gemessen an dem Trara, den Bastian und Maria Yotta im zurückliegenden Jahr zelebrierten, liest sich ihre Trennung extrem schmucklos: "We broke up! We are not a couple anymore!" ließ das Beinahe-Promipaar ihre immerhin 710.000 Abonnenten wissen. 

"Yotta steht für viel mehr"

Die Karriere der Yottas ist an einem kritischen Punkt angekommen: Ihr Traum, zu internationalen Berühmtheiten zu werden, ist bislang nicht aufgegangen. Verheiratet waren "die Yottas" ohnehin nicht. Beide hatten sich einen Künstlernamen gegeben. In Wirklichkeit heißt er Bastian Gillmeier und sie Maria Hering. Mit Yotta wählten sie sich einen Namen, der international verständlich ist und sich vor allem in ihrer neuen amerikanischen Heimat besser aussprechen lässt als Gillmeier und Hering. Noch eine andere Komponente spielte mit rein: "Alle sagen immer mega und giga. Dann haben wir nachgeschaut und sind auf Yotta gestoßen. Das steht für viel mehr!", erklärte Bastian Yotta einmal der "Bild".

Die Yottas: So fies reagiert das Netz auf die Trennung des Protz-Paares


Doch aus dem "viel mehr" ist bislang nichts geworden. Zum einen gab es immer wieder Zweifel am Reichtum. Denn während Yotta behauptet, sich seinen Lebensstil monatlich 100.000 Dollar kosten zu lassen, machten immer wieder Gerüchte über hohe Bankschulden die Runde.

Zum anderen aber verfing die Charmeoffensive beim Publikum nicht wirklich. Während "Die Geissens" in guten Zeiten mehr als zwei Millionen Zuschauer erreichten, floppte die vierteilige Doku-Reihe "Die Yottas! Mit Vollgas durch Amerika" auf ProSieben grandios und erreichte kaum mehr als eine halbe Million Zuschauer.

Die Yottas wirken nicht sympathisch

Wirklich überraschend kam das nicht: Im Gegensatz zu den Geissens, die authentisch und bisweilen sogar herzlich rüberkommen, konnten die Yottas zu keiner Zeit Sympathie wecken. Zu kalkuliert wirkte die Selbstinszenierung des Protzpärchens, das sich um aufzufallen gerne mal im Superman-Kostüm in der Öffentlichkeit zeigte. 

Gleichzeitig hat man den angeblichen Selfmade-Millionären den verschwenderischen Lebensstil mit Bentley, Lamborghini und prall gefülltem Geldkoffer nie wirklich abgenommen, weil der Ursprung ihres sagenhaften Reichtums noch immer unklar ist und ein begründeter Verdacht besteht, alles könne nur Fassade sein. Das ist auch der größte Unterschied zum ähnlich protzig auftretenden Donald Trump: Bei ihm mag man in Zweifel ziehen, ob sich sein Vermögen tatsächlich auf zehn Milliarden Dollar beläuft. Dass man es hier aber mit einem Milliardär zu tun hat, stellt niemand in Abrede.

Auch ohne Beziehungs-Aus scheint Bastian und Maria Yottas amerikanischer Traum von Ruhm und Wohlstand einen schweren Kratzer abbekommen zu haben. Ein Yotta-Vertrauter hat gegenüber der "Bild" sogar die Vermutung äußert, bei der Trennung könne es sich um einen PR-Coup handeln, um wieder ins Gespräch zu kommen.
Egal ob gefaked oder real - die Trennungsgeschichte wirft kein gutes Licht auf den Zustand von der Karriere der Yottas. 

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