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Matthew McConaughey: Mein Sohn, der Astronaut

Der dreifache Vater Matthew McConaughey spricht im US-Fernsehen erstmals ausführlich über sein Privatleben. Er erzählt von seinen Kindern - und verrät, wer zu Hause die Hosen anhat.

Von Frank Siering, Los Angeles

US-Schauspieler Matthew McConaughey ist stolz auf seine Familie, keine Frage. Bislang allerdings hat der 43-Jährige, der für seine Rolle als Aids-Patient in dem Streifen "Dallas Buyers Club" mehr als 30 Kilo abgenommen hatte, über sein Privatleben kaum ein Wort verloren.

Das scheint sich jetzt schlagartig zu ändern. Als Gast bei David Letterman plauderte McConaughey in dieser Woche ordentlich drauflos. Über Sohn Levi sagte der gebürtige Texaner, dass er "irgendwann einmal ein Astronaut sein wird".

Jeden Abend, wenn der berühmte Papa um 18 Uhr von der Arbeit kommt, "sehe ich, wie er im Wohnzimmer einen neuen Flughafen mit Raumschiffen im Hanger gebaut hat", so der Schauspieler.

Der wahre Chef im Familienclan ist seine Frau

Tochter Vida, 3, hingegen scheint nach Einschätzung von McConaughey der Mutter nacheifern zu wollen. "Ich gehe in ihr Kinderzimmer und befinde mich auf einmal bei einer Modenschau. Innerhalb weniger Minuten "zieht sie acht verschiedene Kleider an, mindestens ebenso viele Schuhe und bindet sich Engelflügel um", so der stolze Papa über seine Tochter.

Der jüngste McConaughey, Sohnemann Livingston (vier Monate alt) "macht bei der ganzen Action im Moment noch nicht so mit", verriet er Letterman weiter. "Aber das kommt schon noch", ist sich McConaughey sicher.

McConaughey gab auch preis, wer der wahre Chef im Familienclan ist. "Meine Frau, keine Frage", so der gebürtige Texaner. Seit 2012 ist er mit dem brasilianischen Model Camila Alves verheiratet.

Ruhige Nächte im Hotel

Und weiter: "Bei uns zuhause geht es wie im Zirkus zu. Und Camila ist mit Sicherheit die Direktorin im Ring", so der einst "Sexiest Man Alive".

Er genieße das "kontrollierte Chaos" allerdings sehr und könne sich ein Leben ohne die kleinen McConaugheys wahrlich nicht mehr vorstellen.

"Nur die Ankunft von Livingston, die hat unser Chaos im Haus noch mal eben verhundertfacht", so der müde Texaner, der zugab, dass eine Nacht im Hotel fernab der heimatlichen vier Wände "ab und zu einfach auch mal gut tut, weil ich dann richtig durchschlafen kann".

Von Frank Siering, Los Angeles