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Royales Oprah-Interview "Nicht überrascht": Michelle Obama reagiert auf Meghans Rassismus-Vorwürfe

Meghan, Michelle Obama
Michelle Obama (r.) hat sich zum Oprah-Interview von Meghan (l.) und Harry geäußert
© Picture Alliance
Michelle Obama hat sich zum royalen Oprah-Interview geäußert. Die ehemalige First Lady der USA kennt das Leben im Rampenlicht und hat nur einen Wunsch für Harry und Meghan.

Michelle Obama hat offenbar auch das Skandal-Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Oprah Winfrey gesehen. "Wenn ich daran denke, was sie durchmachen, dann kommt mir in den Sinn, wie wichtig Familie ist und ich hoffe und bete für sie, dass sie irgendwann Vergebung, Klarheit, Liebe und Entschlossenheit finden", sagte die frühere First Lady der USA im Gespräch mit "Access Hollywood".

Zuvor hatte Michelle Obama bereits in einem Interview mit "Today" gesagt, dass sie die Rassismus-Vorwürfe, die Meghan gegen den Palast erhob, nicht überrascht haben. "Für Nicht-Weiße ist Rasse kein neues Konstrukt. Ich war also nicht überrascht davon, wie sie sich gefühlt hat und was sie dazu gesagt hat", so Obama. Aber sie betonte auch hier nochmal: "Es gibt nichts Wichtigeres als Familie". Meghan hatte in dem Interview mit Oprah Winfrey erzählt, dass es im Palast Sorge darüber gegeben habe, wie dunkel die Haut ihres Sohnes mit Prinz Harry werden würde. Die Queen reagierte mit einem Statement, in dem sie sagte, besonders der Rassismus-Vorwurf sei besorgniserregend. Sie würden die Vorwürfe sehr ernst nehmen und privat aufarbeiten. 

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Michelle Obama kennt Meghan von einem Interview

Obama und die Herzogin kennen sich: 2019 ließ sie sich von Meghan für die britische "Vogue" interviewen, die diese damals für eine Sonderausgabe betreute. Von ihrer Zeit in der Öffentlichkeit im Weißen Haus weiß die 57-Jährige außerdem, wie es ist, in der Öffentlichkeit zu stehen und gleichzeitig isoliert von dieser zu sein. Auf die Parallele zu Meghan im Palast angesprochen sagte sie: "Das Scheinwerferlicht im öffentlichen Dienst ist sehr hell, grell und heiß, die meisten verstehen das nicht, müssen sie auch gar nicht. Ich denke immer daran, dass es beim Dienst am Volk nicht um uns geht. Es geht um die Leute, für die wir da sein wollen", so Obama.

Sie hoffe auf Vergebung bei den Royals, und, dass dann aus diesem Moment etwas Lehrreiches für uns alle entsteht.

sst

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