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Monica Lierhaus: Erst Therapie, dann Traualtar

Fast zwei Jahre nach ihrem öffentlichen Heiratsantrag hat Monica Lierhaus noch keine genaueren Hochzeitspläne. Ehe sie vor den Traualtar tritt, möchte sie größere therapeutische Fortschritte machen.

Die frühere "Sportschau"-Moderatorin Monica Lierhaus will erst vor den Traualtar treten, wenn ihre Therapie größere Fortschritte gemacht hat. "Ich habe noch einige Defizite", sagte die 42-Jährige der Münchner Illustrierten "Bunte". Lierhaus hatte im Januar 2009 bei einer Operation am Kopf eine Gehirnblutung erlitten, war danach für mehrere Wochen ins künstliche Koma versetzt worden und leidet bis heute an körperlichen Beeinträchtigungen.

Bei ihrer Rehabilitation mache sie Fortschritte, sagte Lierhaus. "Zumindest die Stimme wird immer besser. An allem anderen arbeite ich." Dreimal die Woche gehe sie zu Logopädie, Physiotherapie und Neuropsychologie für ihr Gedächtnis. Sie sei "ein bisschen tüdelig geworden" und vergesse manchmal ein paar Sachen. Es werde aber "allmählich besser". Dennoch will sie Lierhaus noch Zeit geben: "Ich habe noch einige Defizite. Und da will ich doch nicht so vor dem Traualtar stehen". Bei ihrem ersten Auftritt im Fernsehen nach der Operation hatte Lierhaus im Februar 2011 ihrem Lebensgefährten Rolf Hellgardt einen Heiratsantrag gemacht.

juho/AFP / AFP