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Dementi: Kid Rock will doch kein US-Senator werden

Kid Rock als US-Senator? Steven Bannon, der ehemalige Chefstratege im Weißen Haus, hielt das für eine gute Idee. Der Rockmusiker selbst ließ den Scherz jetzt in einem Radio-Interview auffliegen.

Kid Rock bei einem Konzert in Detroit, USA

Der Rednerpult steht Kid Rock gut - zum US-Senator wird es dann aber doch nicht reichen 

Es wäre nicht das erste Mal, dass Prominente aus dem Unterhaltungsgeschäft in die Politik wechseln. Aus Musiker Kid Rock wird aber vorerst kein Politiker. "Ich kandidiere nicht für den Senat", sagte der 46-Jährige am Dienstag in der Radio-Sendung "Howard Stern Show".

Im Juli hatte Kid Rock die Gerüchte um eine mögliche Kandidatur befeuert, als er die Website "kidrockforsenate.com"geschaltet hatte. Auf der Seite ist der Musiker auf einem Lehnstuhl in einem herrschaftlichen Zimmer zu sehen, im Hintergrund hängt ein Gemälde von George Washington. Fans können Schilder, Mützen und T-Shirts mit der Aufschrift "Kid Rock for Senate" und anderes vermeintliches Wahlkampf-Material bestellen. 

Kid Rock nutzte eine falsche Fährte

In dem Radio-Interview gab Robert James Ritchie, wie er bürgerlich heißt, nun bekannt: alles nur ein Scherz. Freunde hätten ihm von dem Gerücht, er werde für den Senat kandidieren, erzählt. Statt das zu dementieren, habe er sich zu dem PR-Gag entschlossen. Er habe viel Zuspruch für die angebliche Kandidatur bekommen, sagte der Musiker.
"Ich habe Briefe aus aller Welt bekommen". Selbst der ehemalige Chefstratege im Weißen Haus, Steve Bannon, habe ihn zu einer Kandidatur ermutigt.

sve / DPA
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