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Hilfe bei Hitze : Zehn Tipps, wie du den Sommer am heimischen Schreibtisch überlebst

Warme Temperaturen und Sommer sind toll – wenn man am Strand liegt. Wie das Lernen oder Arbeiten zu Hause am Schreibtisch auch bei 30 Grad plus einigermaßen erträglich wird, erfährst du hier.

Mann am Schreibtisch mit Glas in der Hand

Auch wer nicht im Büro sitzen muss, hat oft mit der Hitze am heimischen Schreibtisch zu kämpfen. Diese 10 Tipps schaffen Abhilfe.

Getty Images

Der Sommer ist da – nur leider nimmt er meist wenig Rücksicht darauf, ob man gerade lernen muss oder ob eine wichtige Deadline ansteht. Und auch, wenn man nicht im Büro ist, sinkt bei Temperaturen über 30 Grad oft die Konzentration und die Leistungsfähigkeit. Deshalb haben wir 10 Tipps für euch zusammengestellt, mit denen ihr die Hitze-Tage am heimischen Schreibtisch übersteht:

1. Mach dir eine Gute-Laune-Sommer-Playlist

Schlimm genug, dass bald die Prüfungsphase oder die Deadline für das nächste Projekt ansteht – und jetzt kommt auch noch die Hitze. Wenn du dem Lernen oder Arbeiten nicht entgehen kannst, sorgen Sommersongs für die richtige Stimmung. Und abends auf dem Balkon oder im Park kannst du die Playlist dann direkt wieder auflegen ...

Hier ein paar Vorschläge für den Gute-Laune-Modus:

Martha Reeve & The Vendellas – "Heat Waves"

Mungo Jerry – "In the Summertime"

Daft Punkt – "Get Lucky"

Simple Plan – "Summer Paradise"

Cro – "Einmal um die Welt"

Kid Rock – "All Summer long"

Die Ärzte – "Zitroneneis"

2. Fang früher an 

Klingt ein wenig abgedroschen, ist aber wahr: Wenn es wirklich heiß wird, lohnt sich das Frühaufstehen. Man kann noch einmal die Wohnung durchlüften und in Ruhe frühstücken. Außerdem ist so die Arbeit im besten Fall schon am frühen Nachmittag erledigt. Und gibt es etwas Schöneres, als morgens aufzustehen, die frische Sommerluft einzuatmen und sich ein bisschen wie im Urlaub zu fühlen, wenn man die Sonne und den blauen Himmel sieht?

3. Kühl die Füße

Ein großer Vorteil, wenn man nicht im Büro oder in der Bib ist – es gibt keine Verhaltensregeln. Wem es also zu heiß wird, der stellt sich einfach einen Plastikeimer oder einen Bottich mit kalten Wasser unter den Tisch, Füße rein und abkühlen.

4. Mach Eis-Pausen

Pausen sind beim Lernen und beim Arbeiten wichtig. An heißen Tagen sollte man alle 45 Minuten für ein paar Minuten pausieren und sich ein bisschen bewegen. Wer zu Hause ist, kann auch eine kurze Runde Yoga einlegen. Außerdem eignet sich so eine Pause doch super zum Socialisen: Mal kurz mit dem Mitbewohner, der Nachbarin, der guten Freundin oder dem Lernpartner aus der Bib zur Eisdiele gehen und eine Kugel Eis genießen – und danach abgekühlt und motiviert weiterarbeiten.

5. Trink Tee oder gib deinem Wasser Geschmack

Trinken, Trinken, Trinken! Was nach einem Tipp von Mama klingt, ist leider einfach wahr. Aus den täglich empfohlenen zwei Liter Wasser werden an heißen Tagen gern drei oder mehr – denn schon bei fünf Grad Temperaturanstieg braucht ein mittelschwer arbeitender Mensch circa 1,5 Liter Wasser mehr Flüssigkeit am Tag. Doch auch beim Trinken gilt: weder extrem kalte, noch extrem heiße Sachen trinken. Zu kalte Getränkte signalisieren dem Körper, dass er sich aufwärmen soll, aber auch kochend heißer Tee ist nicht das Mittel der Wahl. Lauwarme Getränke (und übrigens auch Duschen) helfen beim Abkühlen. Wem Tee zu viel Winterfeeling bedeutet, kann sich eine Karaffe mit Wasser füllen und Gurken und Zitronenscheiben oder auch Basilikum hineingeben – so entsteht ein toller Sommerdrink.

6. Ändere deine Mittagsgewohnheiten

Wer morgens schon früh anfängt zu Lernen oder zu Arbeiten, freut sich den ganzen Morgen auf die Mittagspause – und oft vor allem auf etwas leckeres zu Essen. Doch gerade im Sommer sollte man auf die Nudeln mit Pesto oder das Schnitzel verzichten, um nicht komplett im Mittagstief und der Unproduktivität zu versacken. Obst, ein leckerer Salat oder auch mal das geliebte Spaghetti Eis helfen im Sommer durch die Mittagspause.

7. Iss Sommer-Snacks

Meist hat man bei Hitze das Gefühl, eh nichts essen zu können. Das ist aber auch nicht gerade hilfreich, wenn man einen Tag am heimischen Schreibtisch arbeiten soll. Abhilfe schaffen hier Sommer-Snacks: Wassermelone aus dem Kühlschrank gibt nicht nur Nahrung und Vitamine für Kopf und Körper, sondern füllt auch direkt den Flüssigkeitshaushalt auf. Wer mittags dem Tief entgehen will, gönnt sich einfach einen Kaffee auf Eis – oder packt die Eiswürfel zusammen mit dem Kaffee in einen Hochleistungsmixer für einen Crushed Ice Coffee wie vom Barista um die Ecke. 

8. Mach Sport – aber früh

Sport ist gut für den Körper – und den Kopf. Wer sich vorm Lernen oder Arbeiten zu einer Runde Joggen oder Yoga aufraffen kann, fühlt sich danach meist motivierter. Aber bei 30 Grad plus solltet ihr den Sport auf den frühen Morgen oder den Abend verlegen. Und wenn man eh schon früh aufsteht, um zu lüften und die kühlen Stunden zu nutzen, lässt sich das doch perfekt kombinieren.

9. Nimm dir für später was Schönes vor

Eine To-Do-Liste, die über den Schreibtisch hinausrag,t ist schon schlimm genug – aber noch schlimmer ist es, wenn man rein theoretisch ewig weiterarbeiten könnte. Natürlich gibt es immer mal Zeiten oder große Projekte, die fertig werden müssen, aber nimm dir wenn möglich nach einem produktiven Tag etwas Schönes vor. Ob Grillen im Park oder ein Glas Wein auf dem Balkon – mit dem Wissen im Hinterkopf, dass man abends entspannen kann, lässt sich die To-Do-Liste oft viel leichter abarbeiten.

10. Geh dahin, wo eine Klimaanlage ist

Tragisch aber wahr: Wenn es in deiner Wohnung im Dachgeschoss oder dem Süd-Zimmer gar nicht mehr auszuhalten ist, bleibt nur noch die Flucht zur Klimaanlage. Viele Bibliotheken haben mittlerweile einen klimatisierten Lesesaal und auch in Co-Working-Spaces lässt sich vielleicht ein kühles Plätzchen finden. Wer kein Freund von klimatisierten Räumen ist, kann immerhin versuchen, im Park oder in einem ruhigen Café ein schattiges Plätzchen mit einer luftigen Brise zu finden.

Geheimtipps: Das sind die schönsten Strände der Nord- und Ostsee - und manche sind fast menschenleer


lau
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(