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Nach Affäre mit Regisseur Jodie Foster verteidigt Kristen Stewart


Im Thriller "Panic Room" spielte sie ihre Mutter. Nun sprach Schauspielerin Jodie Foster ihrer Kollegin und Freundin Kristen Stewart in einem selbst geschriebenen Text öffentlich Mut zu.

Die junge "Twilight"-Darstellerin #Link;http://www.stern.de/kultur/film/kristen-stewart-90263169t.html;Kristen Stewart# ist wegen ihres Seitensprungs mit dem Regisseur Rupert Sanders seit Tagen in den Schlagzeilen. Nun hat sich ihre 27 Jahre ältere Schauspielkollegin #Link;http://www.stern.de/kultur/film/jodie-foster-90249762t.html;Jodie Foster# zu Wort gemeldet und sie verteidigt. Die beiden waren 2002 gemeinsam als Mutter und Tochter in dem Thriller "Panic Room" zu sehen und sind seither eng befreundet.

Auf #Link;http://www.thedailybeast.com/articles/2012/08/15/jodie-foster-blasts-kristen-stewart-robert-pattinson-break-up-spectacle.html;"TheDailyBeast.com"# schreibt Foster nun: "Von Schauspielern, die zu Promis werden, wird erwartet, dass sie für das öffentliche Interesse dankbar sind. Schließlich werden sie ja auch deswegen so bezahlt. Aber um eines mal klarzustellen: Eine Gage für eine Leinwand-Darstellung umfasst nicht das Recht, in die Privatsphäre dieser Person einzudringen und ihr Selbstwertgefühl zu zerstören."

Foster selbst wurde - wie Stewart - im Kindesalter berühmt, glaubt jedoch nicht, dass sie dem heutigen Druck der Medien standhalten würde. "Wenn ich heutzutage ein junger Schauspieler wäre, würde ich aufhören, bevor ich überhaupt angefangen habe", macht die 49-jährige Hollywood-Ikone klar. "Ich glaube nicht, dass ich es emotional überleben würde, wenn ich in dieser Medienkultur aufwachsen müsste. Ich würde nur hoffen, dass mich jemand, der mich liebt, wirklich liebt, in die Arme nimmt und mich in Sicherheit bringt."

"Du wirst den Menschen weniger vertrauen"

Stewart, die nun das selbstverschuldete Ende ihrer Beziehung zu #Link;http://www.stern.de/lifestyle/robert-pattinson-90263171t.html;Robert Pattinson# verkraften muss, legt Foster indes einen Ratschlag ihrer eigenen Mutter ans Herz. "Meine Mutter hatte immer diesen Spruch parat, den sie bei jeder kleinsten Ungerechtigkeit, jedem Herzschmerz, jedem Moment des Elends anbrachte: 'Es wird vorübergehen.'" Sie habe diesen Satz gehasst, gesteht die blonde Schauspielerin, aber: "Er schien immer so banal und lebensfremd, als ob sie mir sagen wollte, dass mein Schmerz irrelevant sei. Jetzt ist er einfach altmodisch, aber komischerweise zutreffend. Irgendwann geht alles vorüber." Dies werde auch hinsichtlich Stewarts Affäre der Fall sein, ist sich Foster sicher. "Der Horror der Öffentlichkeit wird irgendwann verschwinden. Und ja, die Folgen ihrer furchtbaren Abrechnung werden dich verändern. Du wirst weniger den Menschen vertrauen. Du wirst deine Schritte kalkulieren. Du wirst überleben."

ger/Bang

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