HOME

Stern Logo Tatort

"Tatort"-Folge "Meta": Haben Sie alle Film-Anspielungen im "Tatort" erkannt?

Das war ein gelungenes Experiment: Die "Tatort"-Folge "Meta" hatte mehr Handlungsebenen als Tatverdächtige. Vor allem enthielt der Krimi zahlreiche Anspielungen auf bekannte Filme. Haben Sie sie erkannt?

"Tatort" aus Berlin

Szene aus der Berliner "Tatort"-Folge "Meta": Die Ermittler Rubin und Karow verheddern sich im Geflecht zwischen Film und Realität.

Es war der beste "Tatort" des noch jungen Jahres. Das Berliner Team zeigte mit der Folge "Meta", dass ein Krimi experimentell sein kann und trotzdem unterhaltend. Bei der Aufklärung eines Mordfalls half den Kommissaren Karow und Rubin ein Film. Der erzählte den Ablauf dieses Verbrechens haargenau nach und sagte den Verlauf der Ermittlungen exakt voraus. Es kamen jedoch noch weitere Inhaltsebenen hinzu, die den "Tatort" zu einem vielschichtigen Kunstwerk machten.

Am offensichtlichsten sind die Anspielungen an Martin Scorseses Filmklassiker "Taxi Driver" aus dem Jahr 1976. Darin spielt Robert De Niro den Vietnam-Veteranen Travis Bickle, der in einem blutigen Einsatz eine junge Prostituierte aus den Fängen ihres Zuhälters befreit, dabei verletzt und von den Medien zum Held erklärt wird. Genau so endet auch der "Tatort": Kommissar Robert Karow (Mark Waschke) hebt einen Zuhälterring aus, fängt sich bei dem Einsatz eine Kugel und liegt schließlich im Krankenhaus, wo er die Zeitungsartikel liest, in denen er gefeiert wird.

Travis Bickle taucht im "Tatort" auf

Die Parallelen von Travis Bickle und Karow gehen aber noch weiter: Beide Charaktere leiden an Schlaflosigkeit. Beide machen Liegestütze in ihrer Wohnung. Und beide fahren hektisch mit ihrem Auto durch die Stadt. Hier überlagern sich die Bilder mehrmals: Der "Tatort" schneidet Szenen des "Taxi Drivers" dazwischen, wenn Karow durch Berlin fährt. Der von Ole Puppe gespielte Kommissar aus dem Kinofilm (oben auf der Kinoleinwand zu sehen) trägt zudem eine M65 Militärjacke, das gleiche Modell, das auch der Taxifahrer Bickle trägt.

Es gibt noch eine weitere Figur, die dem US-Film entlehnt ist: Die minderjährige Prostituierte im "Tatort" heißt Jodie - in "Taxi Driver" heißt sie Iris, wird aber von Jodie Foster gespielt. Beide sehen sich nicht nur ähnlich, sondern sind auch fast identisch gekleidet.

Während die Verweise auf Martin Scorseses Meisterwerk offensichtlich sind, gibt es Anspielungen auf weitere Filmklassiker. Gleich mehrfach wird auf Stanley Kubrick verwiesen. Gleich zu Beginn ertönt der zweite Satz von Beethovens 9. Sinfonie - wie in "Clockwork Orange". Eine zweite Anspielung ist deutlicher: Der Gepäckaufbewahrungsraum hat die Nummer 237 - es ist die Nummer des mysteriösen Hotelzimmers in Kubricks Stephen-King-Verfilmung "Shining".

Weitere Verweise und Anspielungen

Und ein weiterer Klassiker wird hier mehrfach zitiert: Nicolas Roegs "Wenn die Gondeln Trauer tragen". Zu Beginn des "Tatort" gibt es eine Szene, in der abwechselnd die Ermittler Rubin und Karow gegengeschnitten werden, die sich für den Dienst fertigmachen. Eine solche Parallelmontage gibt es in dem britischen Film von 1973 mit Julie Christie und Donald Sutherland. Und dann ist da noch die blinde Frau: Im "Tatort" ist es die Mutter des Drehbuchautors, die nicht sehen kann, dafür aber Vorahnungen hat. Bei "Wenn die Gondeln Trauer tragen" verfügt die blinde Frau über ein zweites Gesicht und kann Kontakt mit den Toten aufnehmen.

Doch auch ohne sämtliche Anspielungen zu erkennen, könnte man diesen "Tatort" genießen. Das Experiment ist gelungen.

Schauspielerin, Musikerin und Mutter: Das ist Meret Becker, die coole "Tatort"-Kommissarin aus Berlin


kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(