Neue Vorwürfe Ex-Polizist belastet Jackson


Michael Jackson muss sich mit neuen Vorwürfen herumschlagen: Er soll zwei Millinen Dollar Schweigegeld an ein von ihm missbrauchtes Kind gezahlte haben.

Der Popmusiker Michael Jackson soll ein weiteres angeblich von ihm sexuell missbrauchtes Kind bereits vor Jahren mit einer großen Geldsumme zum Schweigen gebracht haben. Das behauptet der frühere Polizeichef des Bezirks Santa Barbara in Kalifornien, in dem sich Jacksons Neverland Ranch befindet.

Wie der Fernsehsender NBC in der Nacht zum Freitag berichtete, erklärte Sheriff Jim Thomas in einem Interview, nach seinen Erkenntnissen habe Jackson 1993 an die Familie des damals zwölfjährigen Jungen zwei Millionen Dollar gezahlt (1,65 Millionen Euro).

Nach Angaben des früheren Ermittlers handelte es sich bei dem Jungen um den Sohn eines Angestellten der Jackson-Ranch. Das gesamte Interview will NBC in der Nacht zum Samstag in seiner Sendung "Dateline" ausstrahlen. Jacksons Anwälte äußerten sich zunächst nicht zu den Vorwürfen.

Prozessauftakt im Januar

Michael Jackson muss sich ab Januar 2005 wegen Kindesmissbrauch vor Gericht verantworten. Dem Popstar wird unter anderem zur Last gelegt, einen Jungen mit Alkohol gefügig gemacht und sexuell misshandelt zu haben. Jackson hat sich zu allen Anklagepunkten "nicht schuldig" erklärt.


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