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Patzer beim Super-Bowl: Christina Aguilera versemmelt die Nationalhymne

Bei ihrer Nationalhymne verstehen die Amerikaner keinen Spaß. Das bekam jetzt auch Christina Aguilera zu spüren. Weil sie beim Super-Bowl-Endspiel eine ganze Zeile verpatzte, ist die Sängerin jetzt das Gespött einer ganzen Nation.

Sarah Connors Auftritt ist bis heute vielen in Erinnerung geblieben - in schlechter. Bei der Eröffnung der Münchner Allianz-Arena hatte sie 2005 die Ehre, die deutsche Nationalhymne zu singen. Doch ihre Darbietung vor über 50.000 Zuschauern im Stadion und Millionen vor den Bildschirmen geriet zum Desaster. Die Delmenhorsterin verhaspelte sich und sang statt "Blüh' im Glanze dieses Glückes" die Zeile "Brüh' im Lichte dieses Glückes". Peinlich für die Sängerin, über die anschließend ganz Deutschland lachte.

Ähnlich erging es jetzt Christina Aguilera beim amerikanischen Super Bowl. Beim größten Sportereignis des Landes mit über 100 Millionen Fernsehzuschauern war sie es, die vor dem Spiel der Pittsburgh Steelers gegen die Green Bay Packers die amerikanische Nationalhymne singen durfte. In einer souligen Akustikversion präsentierte Aguilera "The Star-Spangled Banner". Allerdings war sie leider nicht ganz textsicher.

Die verflixte vierte Zeile

Statt in der vierten Zeile zu singen "O'er the ramparts we watched were so gallantly streaming", war sie offenbar so nervös, dass sie "What so proudly we watched at the twilight's last reaming", sang. Eine Abwandlung der zweiten Zeile, die eigentlich lautet: "What so proudly we hail'd at the twilight's last gleaming".

Schon kurz nach der Ausstrahlung wurde Aguilera mit Hohn und Spott in Internetforen und Blogs überzogen. "Christina, du solltest lieber weniger Zeit damit verbringen, deinen Lippenstift aufzutragen und stattdessen mehr Zeit damit, unsere Nationalhymne zu lernen", empörte sich ein User. Ein anderer schrieb: "Wenn du das nächste Mal die Nationalhymne beim größten Fernsehereignis aller Zeiten singst, lerne den Text! Ja, alle Wörter!".

Aguilera entschuldigt sich für Auftritt

Aguilera entschuldigte sich sofort nach ihrem Auftritt. Sie sei so ergriffen gewesen, dass sie alles um sich herum vergessen habe. "Ich kann nur hoffen, dass die Zuschauer die Liebe zu meiner Heimat trotzdem spüren konnten", sagte die Sängerin. Trösten kann sie sich damit, dass sie immerhin live gesungen hat. Beim Super Bowl keine Selbstverständlichkeit mehr, seitdem Macy Gray vor zehn Jahren wegen ihrer falschen Töne von der Bühne gebuht worden war.

mai