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Pitt und Jolie: Das MegaModelBeauty-Baby

Angelina Jolie und Brad Pitt dürfen mit hübschem Nachwuchs rechnen: Der Genpool sei hervorragend, attestieren Wissenschaftler dem neuen Traumpaar. Die ersten Fotos des Babys gibt es auch schon.

Dieses Baby dürfte wohl die Genpool-Lotterie gewonnen haben. Amerikanische Medien veröffentlichten bereits Computersimulationen des im Sommer erwarteten Kindes von Brad Pitt, 42 und Angelina Jolie, 30. Es hat blaugrüne Augen und sehr volle Lippen. Führende plastische Chirurgen sowie ein Genetik- Professor von der Universität Berkeley versicherten, dieser Nachwuchs müsse einfach schön werden, denn Vater wie Mutter zeichneten sich durch eine "großartige Knochenstruktur" aus. In Amerika kann man so etwas völlig ohne Ironie sagen.

In zwei knappen Sätzen hatte Pitts Sprecherin am Mittwochabend die Schwangerschaft und damit auch die monatelangen Spekulationen um eine Liebesbeziehung bestätigt. Nun ist es also offiziell: Die beiden Hollywood-Schönheiten, neben denen sich normale Sterbliche "wie Genitalwarzen ausnehmen" (The Guardian), sind ein Paar.

Beziehung monatelang dementiert

Eigentlich müssten sie sich nun erst einmal bei der internationalen Boulevardpresse entschuldigen. Als "völlig unwahr" hatte Pitt stets alle Berichte über eine romantische Annäherung dementiert. Auch Jolie bestritt immer wieder, dass es während der Dreharbeiten zu dem Action-Film "Mr. und Mrs. Smith" auch hinter der Kamera zu Körperkontakt gekommen sei.

Als sich die Gerüchte verdichteten, gab es zwar immer noch keine gemeinsamen Glamourauftritte, dafür aber bebilderte Berichte über eine moderne, sozial engagierte Patchwork-Lebensgemeinschaft. Anfang Dezember ließ Pitt dann bekannt geben, er wolle Jolies Adoptivkinder, den vierjährigen Maddox aus Kambodscha und die einjährige Zahara aus Äthiopien, mit adoptieren. Pitts Kinderwunsch soll schon bei seiner Trennung von Jennifer Aniston mitgespielt haben. Im Dezember 2004 sagte er in einem Interview, er wolle unbedingt Kinder haben. Einen Monat später gaben Pitt und Aniston nach vierjähriger Ehe ihre Trennung bekannt, seit Oktober sind sie geschieden.

"Sixpack-Pitt" hatte schon immer ein gesteigertes Interesse an seinen Filmpartnerinnen. 1987 verliebte er sich während einer Gastrolle bei "Dallas" in Shalane McCall. Zwei Jahre später wurde aus einer Zusammenarbeit mit Robin Givens, der Ex-Frau des Schwergewichtsboxers Mike Tyson, eine sechsmonatige Beziehung. Mit Juliette Lewis, seiner Partnerin aus "Too Young To Die?" (1990), war er drei Jahre zusammen. Mit Julia Ormond soll ihn während der Dreharbeiten zu "Legenden der Leidenschaft" (1994) ebenfalls mehr als ein Arbeitsverhältnis verbunden haben. Die Auflösung seiner Verlobung mit Gwyneth Paltrow schaffte es 1997 in die amerikanischen Abendnachrichten.

Das oscarprämierte Bad Girl Jolie konzentriert sich bei der Partnersuche ebenfalls seit jeher auf Berufskollegen. Die Schauspielertochter mit irokesischen Wurzeln war bisher mit den Kollegen Billy Bob Thornton und Jonny Lee Miller verheiratet, kommt nach eigenen Worten aber auch "bestens allein zurecht". Zurzeit dreht die Action-Heldin ("Tomb Raider") mit Matt Damon in der Dominikanischen Republik. Und Jennifer Aniston? "Es gehört nicht zu ihren Gepflogenheiten, das Privatleben anderer Leute zu kommentieren." Mehr wollte ihr Sprecher am Donnerstag nicht sagen.

Christoph Driessen, DPA / DPA