Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) tauchten am Samstagabend völlig überraschend beim Sundance Film Festival in Salt Lake City auf. Im Rose Wagner Performing Arts Center feierten sie die Weltpremiere des Dokumentarfilms "Cookie Queens" - ein Projekt, bei dem das royale Paar hinter den Kulissen die Fäden zieht.
Harry und Meghan fungierten laut "The Hollywood Reporter" als Executive Producer des 91-minütigen Films, der von Regisseurin Alysa Nahmias inszeniert wurde. Vor Ort posierten die beiden für Fotos mit Amy Redford, der Tochter des verstorbenen Festivalsgründers Robert Redford, sowie mit Festivaldirektor Eugene Hernandez und der Filmemacherin selbst. Die Herzogin setzte dabei von Kopf bis Fuß auf ein edles schwarzes Ensemble, ihr Ehemann hatte sich in eine dunkelblaue Jacke mit Westenoptik gehüllt.
Vier Mädchen kämpfen um den Titel
Der Dokumentarfilm begleitet vier entschlossene Mädchen namens Ara, Olive, Nikki und Shannon Elizabeth während der berühmten Girl-Scout-Cookie-Saison in den USA. Sie alle wetteifern darum, zur "Cookie Queen" - also zur erfolgreichsten Keksverkäuferin - gekrönt zu werden. Sundance-Programmchefin Stephanie Owens schwärmt von dem "funkelnden Film", der den "Charme und die überraschend scharfen Geschäftstaktiken" der Mädchen zeige. Ihr Fazit: "Denken Sie an zukünftige Richterinnen am Supreme Court, CEOs und mehr."
Emotionale Tage für Prinz Harry
Der glamouröse Festivalauftritt kam nur wenige Tage nach einem deutlich belastenderen Termin für den Prinzen. Harry hatte in London vor dem High Court im laufenden Prozess gegen Associated Newspapers Limited, den Verlag der "Daily Mail", ausgesagt. Dabei sprach er offen über die Schattenseiten des Medienrummels um seine Familie. "ANL hat das Leben meiner Frau zur absoluten Hölle gemacht", erklärte er vor Gericht und machte damit deutlich, wie sehr die Berichterstattung das Paar belastet.