Drei Jahre nach seiner historischen Krönung am 6. Mai 2023 ist König Charles III. (77) in London mit Salutschüssen geehrt worden. Wie "People" berichtet, übernahm seine jüngere Schwester Prinzessin Anne (75) an diesem Mittwoch eine zentrale Rolle bei den Feierlichkeiten. Im Hyde Park nahm sie den traditionellen 41-Schuss-Salut ab.
Anne traf laut dem Bericht zufolge in einer von Pferden gezogenen Kutsche ein, sprach mit den eingesetzten Soldaten und verfolgte die Zeremonie anschließend von einer eigens errichteten Plattform aus. Salutschüsse seien am Mittwoch landesweit abgegeben worden, neben dem Hyde Park unter anderem auch am Tower of London und auf Hillsborough Castle in Nordirland.
Prinzessin Anne gilt als eine der engsten Vertrauten ihres Bruders. Sie ist eine der wenigen Personen, die als sogenannte Counsellor of State den Monarchen offiziell vertreten dürfen, sollte dieser im Ausland weilen oder erkrankt sein. Charles III. war im September 2022 nach dem Tod seiner Mutter Queen Elizabeth II. (1926-2022) unmittelbar zum britischen Monarchen geworden. Die offizielle Krönungszeremonie folgte sieben Monate später in der Westminster Abbey.
Schwierige erste Regierungsjahre
Die Jahre nach der Krönung verliefen für die königliche Familie alles andere als unbeschwert. Im Februar 2024 hatte der Buckingham-Palast bekanntgegeben, dass beim König eine Krebserkrankung diagnostiziert worden war. Auf ärztlichen Rat zog sich der Monarch für rund drei Monate von öffentlichen Terminen zurück und nahm seine Aufgaben anschließend schrittweise wieder auf. Im Dezember 2025 verkündete er die "gute Nachricht", dass seine Behandlung in diesem Jahr reduziert werden könne. Wenige Wochen nach der Krebsdiagnose des Königs hatte auch seine Schwiegertochter Prinzessin Kate (44) eine eigene Krebsbehandlung publik gemacht; im Januar 2025 erklärte sie, sich in Remission zu befinden.
Der dritte Jahrestag der Krönung fällt zudem in eine intensive diplomatische Phase: Erst Ende April waren der König und Königin Camilla (78) zu einem viertägigen Staatsbesuch in den USA gewesen, der den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit würdigen sollte. Auf dem Programm standen unter anderem ein zeremonieller Empfang bei US-Präsident Donald Trump (79) im Weißen Haus, ein Staatsbankett sowie eine historische Rede vor dem Kongress. Anschließend reiste Charles weiter nach Bermuda - sein erster Besuch im britischen Überseegebiet als Monarch.