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ROBBIE WILLIAMS: Robbie offenbart seine wilden Jahre

Robbie Williams zieht in seiner Autobiografie eine schonungslose Bilanz seiner wilden Jahre. »Ich war ein Koks- und Bier-Monstrum«, bekennt der 27-Jährige darin.

Robbie Williams hat das Leben auf Tournee manchmal satt. »Wie oft muss ich das noch machen, ehe ich endlich begreife, dass es mich krank macht?«, wird Williams in seiner Mitte November erscheinenden Biografie »Somebody, Someday« zitiert, aus der die Zeitschrift »Max« vorab Auszüge veröffentlichte. Williams spricht darin auch über seinen Zustand vor dem Start seiner Solokarriere: »Ungewaschen, unrasiert, wirres Haar, einfach richtig peinlich«. Er sei ein Koks-und-Bier-Monstrum gewesen.

Alles nur Fassade

Der als Entertainer und Provokateur bekannte Popstar behauptet in dem Buch, er habe sich schon vor langer Zeit eine Fassade aufgebaut, hinter der er seine Unsicherheit und seinen Mangel an Selbstwertgefühl verstecke. Diese Fassade sei hundert Mal größer als er selbst. »Was für ein Bild ich auch von mir gebe, welchen Eindruck ich den Leuten von mir vermittele, es ist ein Bild das ich wie ein Schutzschild vor mir hertrage - großspurig, unverschämt, selbstsicher, arrogant. Aber so bin ich nicht«, wird Williams zitiert.

Robbie will entertainen - Rob sich zurückziehen

»Rob ist ein anderer als Robbie. Robbie ist der, der jeden Abend auf die Bühne steigt und brüllt: «Let me entertain you». Wenn ich nicht auf der Bühne bin, würde ich niemals irgendjemanden fragen, ob ich ihn unterhalten soll«, schreibt der Popstar. Sein Selbstwertgefühl erlaube es ihm nicht, sich zurückzulehnen und sich über das Erreichte zu freuen. »Ich stehe auf einer Bühne in einem vollen Stadion, die Leute singen meine Songs«, erklärt Williams. »Für jemanden, der sich darüber freuen kann, muss das herrlich sein.«

Gedichte mit George Michael

Williams erinnert sich auch, wie er während einer Take-That-Tournee in Düsseldorf anfing, Gedichte zu schreiben. Er sei damals ziemlich deprimiert gewesen. Die Gedichte habe er dann Musiker-Kollegen vorgelesen: »Ich werde nie vergessen, wie ich voll war und mir Bono und George Michael geschnappt habe, mit mir in ein anderes Zimmer zu gehen und sich meine Gedichte anzuhören.« Laut Robbie Williams haben die Texte den beiden Stars gefallen.

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