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Rosenmontagszug: Kölsche Lösung bei Krach um Klum

Nun darf sie doch fotografieren: Supermodel Heidi Klum hat im Streit mit den Kölner Jecken um Handy-Fotos vom Karnevalszug eine ganz eigene Lösung gefunden.

Heidi Klum wird zusammen mit ihrem Verlobten Seal am Kölner Rosenmontagszug teilnehmen. Das kündigt das Supermodel auf ihrer Internetseite an. Für Aufregung sorgte dabei am Donnerstag allerdings ihr Plan, als Gast auf dem Wagen der Roten Funken mit ihrem Foto-Handy "jede Menge Bilder" live auf ihre Website zu übertragen. Wegen eines Exklusivvertrages mit dem WDR legte das Festkomitee Kölner Karneval sein Veto ein.

Doch fanden die Narren dann doch noch eine "Kölsche Lösung". Wie ein WDR-Sprecher mitteilte, wird das Model seine aktuellen Fotos vom Festwagen der Roten Funken parallel nicht nur auf der eigenen, sondern auch auf der Website des WDR präsentieren. Das sei mit dem Vater des Fotomodels vereinbart worden. "Wir machen das gemeinsam. Damit ist wdr.de die schönste Seite im Kölner Karneval", freute sich der Sprecher des Senders. Geld fließe dabei nicht - weder in die eine noch in die andere Richtung. Schließlich seien beide Internetseiten nicht kommerziell.

Heidi seit zwei Jahren jeck

Heidi Klum war vor zwei Jahren das erste Mal als Stargast bei den Roten Funken mitgefahren. Auch diesmal werde sie die Uniform des Ehrenleutnants tragen, die sie damals überreicht bekommen habe, und Fruchtgummis ihrer eigenen Marke "Heidi’s" unters Volk werfen, versprach sie auf ihrer Website. Erstmals soll in diesem Jahr auch ihr Verlobter Seal bei dem Rosenmontagszug dabei sein.

Vor zwei Jahren hatte Heidi Klum noch zusammen mit ihrem damaligen Geliebten, Formel-1-Manager Flavio Briatore, am Karneval in ihrer Heimatstadt Bergisch-Gladbach teilgenommen. Allerdings war der Formel-1-Boss unter einer rothaarigen Lockenperücke kaum zu erkennen.

Auch in diesem Jahr will das Supermodel am Bergisch Gladbacher Sonntagszug dabei sein. "Für ihn habe ich mir bei den Forsbacher Jecken einen Wagen ausgeliehen. Über drei Stunden wird er durch meine Heimatstadt rollen, und ich bin schon gespannt, wen ich am Zugrand alles entdecke. Schließlich stehen Freunde und Bekannte meistens an den Stammplätzen, an denen sie auch schon damals standen, als ich noch zu Hause bei meinen Eltern wohnte", erzählt sie auf ihrer Website. Ob Seal auch an diesem Zug teilnehmen wird, verrät sie nicht.

Jens Maier mit Material von AP / DPA / DPA