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Sarah Biasini: Romy Schneiders Tochter schockiert über "3 Tage in Quiberon"

Sie war erst fünf Jahre alt, als sie ihre berühmte Mutter Romy Schneider verlor. Darüber, wie ihre Mutter im Film "3 Tage in Quiberon" dargestellt wird, zeigt sich Sarah Biasini entsetzt. 

Sarah Biasini ist die Tochter von Romy Schneider

Sarah Biasini hat viel Ähnlichkeit mit ihrer berühmten Mutter Romy Schneider

DPA

Auf der Berlinale wurde "3 Tage in Quiberon" von Presse und Publikum gefeiert, erhielt beim Deutschen Fernsehpreis sieben Auszeichnungen, unter anderem als bester Spielfilm. Auch Schauspielerin Marie Bäumer erhielt für ihre Darstellung als Romy Schneider die Lola, genau wie die Regisseurin Emily Atef. Doch nicht alle sind von dem Film begeistert. Romy Schneiders Tochter Sarah Biasini zeigt sich sogar ziemlich schockiert. 

Das Drama beinhalte zahlreiche Anspielungen, die völlig falsch und
verlogen seien, sagte Biasini mehreren französischen Medien. Das
Schlimme an dem Film sei, dass er ihre Mutter als Alkoholikerin
darstelle. 

"3 Tage in Quiberon" handelt von einem Aufenthalt Romy Schneiders in dem französischen Kurort Quiberon in der Bretagne, wo sie 1981 einem stern-Reporter ein Interview gab, das legendär wurde. 

Sarah Biasini: Kein Film über meine Mutter

Die 40-jährige Biasini sagte am Mittwoch im französischen Radiosender "France Inter", das sei kein Film über ihre Mutter. Diese sei wie jedes Jahr zu einer Thalassotherapie nach Quiberon gegangen und nicht zu einer Entziehungskur, wie der Film suggeriere. Sie müsse ihre Mutter verteidigen, denn es sei wichtig, zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu unterscheiden, sagte Biasini.

jek / DPA