Ex-Bayern-Profi Thomas Müller (36) und seine langjährige Ehefrau Lisa Müller (36) haben am Mittwochabend ihre Trennung bekannt gegeben. Das hat der Medienrechtler Christian Schertz, der Anwalt der beiden, der "Bild"-Zeitung bestätigt. Die Trennung liegt demnach schon etwas zurück. Noch am gleichen Abend besuchte Lisa Müller die Veranstaltung "The Power List - Germany's Top 50".
Statt unterzutauchen wagte Lisa Müller mit diesem Auftritt den Schritt nach vorn. Im Axel Springer Haus in Berlin erschien die 36-jährige Dressurreiterin in weißer Weste mit schwarzen Knöpfen und einer lässigen Wide-Leg-Hose aus Leinen. In Pumps posierte sie vor den anwesenden Fotografen, wie Bilder des Events zeigen. Müller lächelte selbstbewusst in die Kameras.
Thomas und Lisa Müller gehen künftig getrennte Wege
"Das Paar hat sich einvernehmlich vor einiger Zeit getrennt. Weitere Erklärungen werden nicht abgegeben. Ich bitte, die Privatsphäre meiner Mandanten zu respektieren und von weiteren Anfragen Abstand zu nehmen", hatte Medienanwalt Schertz am Mittwoch mitgeteilt.
Im Mai des vergangenen Jahres hatten die Müllers zuvor noch Trennungsgerüchten getrotzt. Damals zeigten sie sich bei der "Pferd International" in München gemeinsam in der Öffentlichkeit. Gerüchte um eine mögliche Ehekrise hatten sich zuvor über Monate hartnäckig gehalten.
Weihnachtliches Familienfoto
Während er aufgrund des Berufs 2025 nach Kanada zog, blieb seine Ehefrau in Deutschland. Der Weltmeister von 2014, der für die Vancouver Whitecaps in der nordamerikanischen MLS spielt, nutzte später die Winterpause für einen Besuch bei der Familie in der bayerischen Heimat. Auf Instagram veröffentlichte er Mitte Dezember ein Selfie, das ihn mit seiner Ehefrau zeigte. "Weihnachtszeit ist Familienzeit", schrieb er dazu auf Englisch.
Die Müllers hatten 2009 geheiratet und besitzen ein Pferdegestüt bei München. Im Interview mit der "Welt am Sonntag" gab Müller im Februar überraschende persönliche Einblicke. "Bevor ich die Entscheidung traf, nach Vancouver zu wechseln, habe ich eine Liste mit Vor- und Nachteilen gemacht", erzählte er. "Daher war mir klar, dass es auch Dinge geben wird, die einem nicht so schmecken, gerade bei der enormen Distanz nach Hause. Doch ich war schon immer jemand, der mit der Realität gut klarkommt. [...] Und zu meiner Zeit in Vancouver gehört es jetzt eben, dass ich meine Frau und die Pferde nur selten um mich habe." Zudem erzählte er: "Ich bin nicht so der Heimweh- oder Vermisser-Typ, war ich noch nie. Schon als Kind nicht."