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Schlafstörungen: Jennifer Aniston fürchtet frühen Tod

Sonst hält sie sich bedeckt, jetzt spricht Hollywood-Star Jennifer Aniston in einer Fernsehsendung offen über ihre Schlafstörungen und Launen. Einblicke ins Seelenleben eines 45-jährigen Superstars.

Von Frank Siering, Los Angeles

In einer TV-Show zum Thema Gesundheit sprach Jennifer Aniston erstmals über ihre geheimen Ängste

In einer TV-Show zum Thema Gesundheit sprach Jennifer Aniston erstmals über ihre geheimen Ängste

Normalerweise zeigt sich Jennifer Aniston immer sehr verhalten, wenn es um ihr Privatleben geht. Während eines Auftritts im US-Fernsehen machte der "Kill the Boss 2"-Star jetzt eine Ausnahme.

In der Gesundheitsservice-Sendung von "Dr. Oz" gab Aniston jetzt zu, dass sie unter "starken Schlafstörungen" leide und sich deshalb große Sorgen mache. "Manchmal frage ich mich, ob ich früh sterben werde, weil ich so wenig Schlaf bekomme", so Aniston, die zugibt, bewusst und sehr gesund zu leben.

"Ich kann nicht wieder einschlafen"

"Ich mache jeden Tag Yoga, laufe sehr viel und trinke Unmengen an Wasser. Und dennoch wache ich mitten in der Nacht auf und kann nicht wieder einschlafen", so Aniston zu Dr. Oz, der ihr versicherte, dass sie trotz ihrer Schlafstörungen "nicht jung sterben werde".

Vielmehr sagte der Arzt, dass es gerade bei Menschen, die über 40 Jahre alt sind "ganz normal ist, den Alltagsstress mit ins Bett zu nehmen und ihn dort weiter zu verarbeiten". Atemübungen oder ein Glas Rotwein könnten dem Stress vorbeugen, riet er.

Kaum noch Ausdauer für "jegliche Aktivität"

Aniston nutzte den TV-Auftritt, um dem Arzt für Allgemeinmedizin ein paar weitere Einzelheiten aus ihrem Alltag zu erzählen. So habe sie für ihre Rolle in dem Film "Cake" mehrere Monate auf ihren täglichen Sport verzichtet, auch, um der Rolle der Frau in dem Film gerecht zu werden. In "Cake" spielt Aniston Claire Simmons, die unter chronischen Schmerzen leidet und sich einer Selbsthilfegruppe anschließt.

Durch den Verzicht auf ihren Sport habe sie gemerkt, dass ihr Serotonin-Level merklich absackte und sie kaum noch Ausdauer für "jegliche Aktivität" hatte. Sie habe sich die ganze Zeit schlecht und grummelig gefühlt. "Es war nicht sehr angenehm für die Menschen um mich herum", so Aniston weiter. Außerdem habe sie ständig Hunger gehabt.

Hauptsache gut für die Charakterrolle

Dr. Oz nahm das Verhalten von Aniston als Beispiel dafür, dass regelmäßiger Sport gerade für viele berufstätige und unter Stress stehende Menschen "ein gutes Ventil ist, um eine gewisse chemische Balance für den Körper herzustellen. Und wenn dieses Ventil verstopft wird, dann sind schlechte Laune und Kraftlosigkeit oftmals die Folge", so Dr. Oz weiter.

Irgendwann habe sie sich dem Umstand "einfach hingegeben und nicht länger dagegen angekämpft", sagte Aniston. Sie habe nur noch daran gedacht, dass es gut für ihre Rolle in "Cake" wäre.

Es regnet Nominierungen und Preise

Die 45-jährige Verlobte von Justin Theroux behielt mit dieser Haltung Recht: Aniston wurde von unzähligen Kritikern für ihre Darstellung in "Cake" in höchsten Tönen gelobt und von der Hollywood Foreign Press Association (HFPA) sogar für einen Golden Globe nominiert.

Am Donnerstagabend erhielt sie in Los Angeles bei den erstmals vergebenen "People Magazine"-Awards den Preis für die beste "Movie Performance" des Jahres in einem Kinofilm. Aniston über ihren Sieg: "Diese Rolle hat mir alles abverlangt. Aber jetzt weiß ich, dass es sich gelohnt hat."

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