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Talkshow "Riverboat" Sophia Thomalla stellt klar: "Ich bin kein Typ, den man verkuppeln könnte"

Sophia Thomalla
Sophia Thomalla wird oft unterschätzt
© Jens Kalaene / DPA
Sophia Thomalla war zu Gast in der MDR-Talkshow "Riverboat". Dort sprach die 31-Jährige über ihre Investitionen in die Baubranche, ihren neuen Job als Moderatorin einer Kuppelshow und die Faszination für Angela Merkel.

Seit 2019 ist Moderatorin Sophia Thomalla mit Fußballtorwart Loris Karius liiert. Auf dem Markt ist die 31-Jährige also aktuell sowieso nicht. Trotzdem stellte sie als Gast in der MDR-Talkshow "Riverboat" klar: "Ich bin kein Typ, den man verkuppeln könnte. Null." Sie sei nicht das quirlige Partygirl als das viele sie in der Öffentlichkeit wahrnehmen. "Ich gehe gar nicht so oft aus. Und wenn, dann nur in diese eine Bar oder in dieses eine Restaurant. Ich bin irgendwie überhaupt nicht kontaktfreudig. Immer wieder fremde, neue Leute kennenlernen ist nicht mein Ding. Ich lasse mich auch ungern anquatschen", sagte Thomalla. Viele ihrer engen Freunden seien älter als sie, in langjährigen Beziehungen und Eltern von zum Teil schon erwachsenen Kindern. 

Auch was ihren Geschäftssinn angeht, wird die Tochter von Schauspielerin Simone Thomalla oft unterschätzt. Vor einem Jahr kaufte sie Anteile des Gütersloher Start-ups Schüttflix, das Schüttgut vertreibt. Es sei nicht einfach gewesen, in diese Männerdomäne vorzudringen, gestand Thomalla. Sie habe die Inhaber mühsam überzeugen müssen, dass sie mit in das Investorenteam aufrücke, denn eigentlich wollte die Firma sie nur als Werbegesicht für ihre Produkte engagieren. Aber Thomalla bewies Durchhaltevermögen und den richtigen Riecher. "Wir sind sehr erfolgreich. Die Bewertung der Firma liegt jetzt bei 80 Millionen Euro." Erst kürzlich habe die Firma einen großen Auftrag vom Leipziger Flughafen erhalten.

Sophia Thomalla nennt sich selbst "bodenständig"

Von ihrer Mutter habe sie die Risikobereitschaft in Sachen Finanzen nicht geerbt, scherzte Thomalla. "Die hätte das niemals gemacht. Sie wäre viel zu ängstlich für diesen Schritt." Zudem sei es ihr wichtig, sich frühzeitig abzusichern und um ihre Altersvorsorge zu kümmern, so die Berlinerin. "Ich bin viel bodenständiger, als die Leute tatsächlich denken. Ich wirke immer wie so ein Haudrauf. Aber wenn es um die wichtigen Dinge im Leben geht, dann bin ich tatsächlich bodenständig. Geld, Vorsorge und auch in Beziehungen, obwohl da sicher einige Leute denken - naja, warte, da gibt es ja einige Sachen! Aber tatsächlich habe ich da sehr bodenständige Werte", erklärte Thomalla. 

Dazu passe auch ihre Mitgliedschaft in der CDU und die große Bewunderung für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die begründete Sophia Thomalla so: "Ich habe mich als junger Mensch bei Angela Merkel sehr aufgehoben gefühlt und ich glaube, dass wir sie erst wirklich richtig zu schätzen wissen, wenn sie nicht mehr im Amt ist. Ich glaube, das wird ganz vielen so gehen. Für mich strahlt sie sehr viel Sicherheit aus. Sie ist keine Politikerin, die ständig mit der Kette rasselt und ich nehme ihr zu hundert Prozent ab, dass für sie wirklich die Sicherheit des Volkes an erster Stelle steht und nicht die eigene Karriere. Und das ist bei vielen anderen Politikern nicht der Fall."

Quelle:MDR-Talkshow "Riverboat"

jum

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