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Tod von Prinzessin Diana: Ermittler auf Spurensuche

Was geschah damals wirklich? Sieben Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana haben Ermittler den Unfalltunnel erneut untersucht. Mit modernster Technik soll ihr tragischer Tod endlich aufgeklärt werden.

Den Pont-D'Alma-Tunnel, den Ort des tödlichen Unfalls, haben britische Ermittler am Dienstagabend für mehrere Stunden gesperrt. Man hoffe, dass man mit modernster Technik herausbekomme, was damals tatsächlich geschah, sagte der Chief Superintendent David Douglas von Scotland Yard.

Den Unfallhergang exakt rekonstruieren

Das Ermittlerteam war mit Spezialkameras und anderen High-Tech-Geräten ausgerüstet und sollte unter anderem den Tunnel mit Lasern vermessen. Die neuen Daten dienen für ein 3D-Computer-Modell, mit dem der Unfallhergang exakt rekonstruiert werden soll. Diese Technik habe zum Zeitpunkt des Unfalls noch nicht zur Verfügung gestanden.

Prinzessin Diana war am 31. August 1997 zusammen mit ihrem Lebensgefährten Dodi al Fayed ums Leben gekommen, nachdem ihre Limousine mit hoher Geschwindigkeit an einen Pfeiler in dem Tunnel gerast war. Auch der Chauffeur Henri Paul wurde getötet. Dianas Leibwächter Trevor Rees-Jones überlebte den Unfall schwer verletzt.

Ein französisches Gericht hatte den Unfall auf überhöhte Geschwindigkeit und den alkoholisierten Fahrer zurückgeführt. Die britischen Behörden eröffneten allerdings eine eigene Untersuchung, um den hartnäckigen Gerüchten über einen möglichen kriminellen Hintergrund bei dem Unfall nachzugehen.

AP / AP
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