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Twitter-Fauxpas: Ashton Kutcher entschuldigt sich für seinen Tweet-Fehler

Er twittert seit der ersten Stunde, hat mehr Follower als Britney Spears oder Lady Gaga, doch jetzt hat Ashton Kutcher ein wenig zu voreilig getippt und sich über die Entlassung eines Football-Trainers, der einen Missbrauch verschwiegen haben soll, empört.

Der amerikanische Schauspieler Ashton Kutcher, 33, ist wegen einer umstrittenen Twitter-Meldung zu einem Sex-Skandal an einer US-Universität heftig kritisiert worden. Der fragwürdige Tweet drehte sich um den Rauswurf des langjährigen Football-Trainers Joe Paterno von der Pennsylvania State University. Der legendäre Coach war nach einem Missbrauchsskandal an der Uni am Mittwoch gefeuert worden. Der Star-Trainer soll verschwiegen haben, dass einer seiner Assistenten jahrelang Jungen sexuell missbraucht hat. Kutcher, der auf Twitter über acht Millionen Anhänger zählt, hatte sich in einer seiner Nachrichten über die Entlassung Paternos empört.

Der "Two and a Half Men"-Darsteller entschuldigte sich inzwischen für seine Äußerung bei dem Kurznachrichtendienst und löschte den kontroversen Tweet, wie das Promi-Portal "People.com" am Donnerstag berichtete. Kutcher betont, er habe von dem Missbrauchsskandal nichts gewusst: "Kannte nicht die ganze Story". Dann fügte er hinzu, dass er "als Fürsprecher im Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern" seinen Fauxpas sehr bereue. Zusammen mit seiner Frau Demi Moore ist Kutcher im Kampf gegen Menschenhandel aktiv, im vorigen Jahr eröffnete das Paar in New York eine UN-Stiftung.

Kutcher kündigte an, vorerst nichts mehr auf Twitter zu veröffentlichen. "Dieser Irrtum ist mir sehr peinlich. Wird nicht wieder passieren", twitterte er in der Nacht zum Donnerstag. Auf diese Meldung sind bereits vier weitere Tweets gefolgt. Von Twitter machte Kutcher bis jetzt fast täglich regen Gebrauch. Im April 2009 hatte der Schauspieler als erster die Marke von einer Million Follower erreicht - in einem medienwirksamen Wettrennen gegen den US-Nachrichtensender CNN. Inzwischen wurde er aber von Stars wie Britney Spears, Lady Gaga oder Justin Bieber überholt.

kgi/DPA / DPA