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Umstrittenes Gratiskonzert Shakira-Auftritt sorgt für wütende Bürgergruppen


Ein Gratiskonzert ist eigentlich immer eine gute Sache - zumindest für die anwesenden Fans. Wenn die Finanzierung des Auftritts allerdings die Stadtkasse belasten könnte, werden Bürger besorgt. Gegen das Shakira-Konzert im mexikanischen Mérida wurden sogar Proteste angekündigt.

Vor rund 150.000 Zuschauern hat Popsängerin Shakira in Mexiko ein umstrittenes Gratiskonzert gegeben. Bei dem Konzert in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) wurde ein dutzend Riesenleinwände aufgestellt, damit alle Fans auf dem Gelände eines früheren Bahnhofs in Mérida auf der Halbinsel Yucatán einen Blick auf die kolumbianische Sängerin erhaschen konnten. Bürgergruppen hatten Proteste gegen das Konzert angekündigt; sie befürchteten, dass das Konzert ausschließlich aus öffentlichen Mitteln finanziert werden würde.

Die Verwaltung der eine-Million-Einwohner-Stadt Mérida hatte die Kosten des Konzerts im Vorfeld auf umgerechnet eine Million Euro geschätzt und erklärt, das Konzert werde sich durch die anreisenden Touristen und Firmenspenden finanzieren, ohne aber weitere Details zu nennen. Der Veranstalter gab die Kosten nach dem Konzert schließlich mit 1,4 Millionen Euro "oder ein bisschen mehr" an. Die angekündigten Proteste fanden nicht statt.

hw/AFP AFP

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