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US-Gangsta-Rapper "The Game": Bewaffneter Raubüberfall bei Videodreh

Beim Videodreh zur neuen Single von US-Rapper "The Game" wurde es ein wenig mehr "Gangsta" als geplant: Bewaffnete Unbekannte überfielen den Produzenten am Set und erleichterten von Geld und Schmuck.

Zum Videodreh seiner neuen Single "Pot of Gold" ging der amerikanische Gangsta-Rapper "The Game" zurück zu seinen Wurzeln - nach Compton, dem Ghetto-Stadtteil von Los Angeles. Dort erwartete das Drehteam allerdings kein goldiger Empfang.

Wie der amerikanische Newsdienst "TMZ" berichtete, wurde ein Produzent, der den Video-Dreh begleitet hatte, von Dieben mit einer Waffe bedroht und um Geld und Schmuck im Wert von über 8.000 Euro erleichert. Der Mann hatte sich nur für einen kurzen Augenblick vom Set entfernt und war in einem Auto mit einer zweiten Person, als der Raub passierte. Zwei Männer sollen sich dem Gefährt genähert, die Waffe herausgeholt und die Sachen verlangt haben. Der hohe Wert kam zustande, da die Geldbörse des Mannes angeblich mit mehreren Tausend Dollar gefüllt war.

Das Video zeigt The Game, wie er an den Ort seiner Jugend zurückkehrt - Compton. Der 31-Jährige nahm seine drei Kinder zu den Dreharbeiten mit. Diese konnten gar nicht begreifen, dass ihr Vater in einer so schlimmen Ecke aufgewachsen ist. "Das Video handelt davon, wie ich an den Ort zurückkehre, wo ich gar nichts hatte und meinen Sohn mitnehme und ihm zeige, wie wir gelebt haben. Meine Mutter nahm meinen Sohn nach Compton und zeigte ihm das Haus, in dem ich aufgewachsen bin und den dazugehörigen Block. Mein Sohn konnte es nicht glauben. Er will es immer noch nicht tun - er sagte: 'Mein Papa ist nicht von hier, er kommt nicht von diesem Ort. Es ist dreckig'. Er weiß es einfach nicht", erklärte The Game gegenüber der Internetseite 'Rap-Up.com'.

Aus Compton stammen viele weitere Rap-Größen wie Ice Cube oder Dr. Dre. Das Viertel ist seit den achtziger Jahren als Problemviertel mit Belastung durch Gangkriminalität bekannt.

tmm/Bang