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Verhandlungsbeginn: Daniel Küblböck vor Gericht

Die Gerichtsverhandlung gegen den Ex-"Superstar" Daniel Küblböck beginnt. Vor knapp vier Monaten hatte Küblböck mit einem geliehenen Auto einen schweren Unfall – und das ohne Führerschein.

Knapp vier Monate nach seinem Autounfall steht Daniel Küblböck am Mittwoch vor Gericht. Der 18-jährige Medienstar ist vor dem Jugendgericht seiner Heimatstadt Eggenfelden (Bayern) wegen Fahrens ohne Führerschein und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Küblböck hatte laut Anklage mit dem Wagen einer Bekannten einem mit Gurkengläsern beladenen Lastzug die Vorfahrt genommen. Drei Menschen wurden bei der Kollision verletzt, es entstand ein Schaden von etwa 150.000 Euro.

Die Justizbehörden erwarten zu der Verhandlung ein großes Medienaufgebot und viele Küblböck-Fans. Da der größte Saal des Eggenfeldener Amtsgerichtes nur 50 Plätze für Zuschauer bietet, wird lediglich eine begrenzte Zahl von Journalisten zu dem Prozess zugelassen. Die Hälfte der Sitze wird für die Medienvertreter reserviert, andere Interessierte können sich vor der Verhandlung für Platzkarten anstellen.

Fans sollen weg bleiben

Küblböck hat mittlerweile auf seiner Internet-Homepage seine Anhänger aufgefordert, auf keinen Fall zu dem Prozess zu kommen. Durch Fernbleiben sollten die Fans die "Rahmenbedingungen für eine faire und neutrale Gerichtsverhandlung schaffen".

Der Medienstar, der bei dem Unfall am Faschingsdienstag noch die Fahrschule besuchte und bis dahin keine Führerscheinprüfung abgelegt hatte, wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste zwei Wochen im Passauer Klinikum behandelt werden. Eine Mitfahrerin Küblböcks sowie der Lastwagenfahrer wurden leicht verletzt.

DPA / DPA