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Polizei vermutet tödlichen Unfall Vermisste Naya Rivera: Darum ist die Suche nach der Schauspielerin so kompliziert

Sehen Sie im Video: Polizei zeigt letzte Bilder von "Glee"-Star Naya Rivera.


Es sind die letzten Bilder, die es von Naya Rivera gibt. Zusammen mit ihrem Sohn fuhr die 33-Jährige am Mittwoch zum Lake Piru im US-Bundesstaat Kalifornien raus. Dort mietete sie sich dann ein Boot. Was danach passierte ist unklar. Seit Mittwoch gilt die Schauspielerin als vermisst. Die Behörden hatten das Boot nur mit ihrem schlafenden vierjährigen Sohn an Bord gefunden. Nach Angaben des Kindes waren beide schwimmen gegangen, die Mutter sei jedoch nie zurückgekehrt. Ein Sprecher des Ventura-Counties sagte, dass man von einem Unfall ausgehe und Rivera vermutlich ertrunken sei. Rivera war durch die Musical-Fernsehserie Glee bekanntgeworden. Fans mussten in den vergangenen Jahren immer wieder um die Darsteller der Serie trauern. 2013 starb Cory Monteith an einer Überdosis, Mark Salling beging im Jahr 2018 Selbstmord.
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US-Schauspielerin Naya Rivera gilt seit einem Bootsausflug mit ihrem vierjährigen Sohn als vermisst. Es gibt kaum noch Hoffnung, die 33-Jährige lebend zu finden. Darum ist die Suche auf dem Piru-See so schwierig.

Die Polizei sucht weiter nach US-Schauspielerin Naya Rivera. Allerdings sei unklar, ob man sie tatsächlich finden wird, sagte Ermittler Kevin Donoghue bei einer Pressekonferenz im Bezirk Ventura. "Wenn der Körper in etwas unter dem Wasser verwickelt ist, kann es sein, dass er niemals auftaucht."

Seit Mittwoch gilt die ehemalige "Glee"-Schauspielerin als vermisst. Sie wollte offenbar im kalifornischen Piru-See schwimmen, kehrte aber nie in das Boot zurück, in dem später ihr vierjähriger Sohn Josey allein gefunden wurde. Der Junge habe eine Schwimmweste getragen und sei wohlauf, teilte ein Sprecher des Sheriff-Büros mit. Er habe erzählt, dass er mit seiner Mutter schwimmen gewesen sei, diese aber nicht ins Boot zurückgekommen sei.

An Bord sei auch eine Erwachsenen- Schwimmweste gefunden worden, sagte der Sprecher weiter. Die Brieftasche und der Ausweis der 33-Jährigen seien ebenfalls im Boot gewesen, berichtete die "Los Angeles Times". Eine Suche mit Booten, Drohnen, Hubschraubern und Tauchern blieb bisher erfolglos.

Zunächst wurde eine Such- und Rettungsaktion durchgeführt, die später zu einer Bergungsmission wurde. Die Rettungskräfte halten es offenbar für sehr wahrscheinlich, dass Rivera tot ist. "Wir gehen davon aus, dass ein Unfall passiert ist, und wir gehen davon aus, dass sie in dem See ertrunken ist", sagte Chris Dyer, stellvertretender Sheriff des Bezirks.

Taucher suchen im See nach vermisster Naya Rivera

Die Suche nach der 33-Jährigen sei wegen der Bedingungen im See "kompliziert", sagte Ermittler Donoghue. Die Sicht sei "schrecklich". Es gebe viele Pflanzen, in denen man unter Wasser hängen bleiben könne. "Das macht es für Taucher unsicher und zu einer komplizierten Suche". In dem See soll es auch viel Geröll geben, die Tiefe des Gewässers sei an verschiedenen Stellen sehr unterschiedlich, von ein bis 15 Metern ist die Rede. Schon mehrere Menschen sollen in dem See ertrunken sein.

Der US-Zeitschrift "People" sagte Donoghue, dass die Suche weiter fortgesetzt werde. Es sei ein großes Gebiet. "Die Entscheidung, die Suche zu beenden, wird erst getroffen, wenn wir überzeugt sind, alles getan zu haben, aber da sind wir noch nicht."

jum SpotOnNews

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