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"Glee"-Star Sie schrie "Hilfe" und kämpfte ums Überleben: Autopsiebericht von Naya Rivera veröffentlicht

Naya Rivera;  Lake Piru nordwestlich von Los Angeles
Naya Rivera verschwand während eines Bootsausflugs mit ihrem Sohn auf dem Lake Piru nordwestlich von Los Angeles
© Richard Shotwell / Invision / AP / DPA, Robyn Beck / AFP
Im Juli verstarb "Glee"-Star Naya Rivera bei einem Bootsausflug mit ihrem Sohn. Jetzt wurde der Autopsieberichtet veröffentlicht. 

Der Autopsiebericht zum Tod von "Glee"-Schauspielerin Naya Rivera bestätigt die bereits vermutete Todesursache: Die 33-Jährige sei ertrunken. Sowohl Autopsie als auch die Ermittlung besagen, dass sie keine suizidalen Tendenzen gehabt habe. Auch Covid-19 wurde nicht nachgewiesen.

Rivera habe in den Tagen vor dem tragischen Unfall Medikamente gegen eine Nebenhöhlenentzündung genommen. Laut Bericht habe sie Schwindel verspürt, der im Wasser dann verschlimmert wurde.

Naya Rivera: Sie schrie "Hilfe"

Die Ermittler befragten außerdem den vierjährigen Sohn der TV-Darstellerin. Anders als sie hatte der Kleine eine Rettungsweste getragen. Die beiden hatten gemeinsam im Lake Piru geschwommen. Wenig später hatte Rivera ihn zurück ins Boot gehoben, es selbst aber nicht mehr geschafft. Der Junge erzählte den Ermittlern, sie habe "Hilfe" gerufen und mit den Armen in der Luft gewedelt. Dann sei sie im Wasser verschwunden. 

Ein Mitarbeiter des Bootsverleihs erzählte nach ihrem Verschwinden, sie wollte die Rettungsweste für sich selbst ursprünglich nicht mitnehmen, habe es dann aber doch gemacht. Getragen habe sie sie allerdings nicht. 

Nach sechs Tagen gefunden

Als er anschließend nach dem Boot suchte, habe er gesehen, dass der Vierjährige alleine darauf war und schlief. Insgesamt sechs Tage lang wurde nach der Schauspielerin gesucht. Unter anderem waren Hubschrauber, Boote, Taucher und Drohnen im Einsatz. Einsatzkräfte bargen ihren Leichnam am 13. Juli.

Rivera ist insbesondere durch ihre Rolle der Cheerleaderin Santana Lopez in der Erfolgsserie "Glee" international bekannt geworden. Nach der Todesnachricht kamen einige ihrer Co-Stars am Lake Piru nahe Los Angeles zusammen und gedachten der geschätzten Kollegin gemeinsam. Chris Colfer, der in der Musicalserie an ihrer Seite gespielt hatte, veröffentlichte nach ihrem Tod ein Essay in der "Variety": "Naya konnte eine Bombe mit einem lustigen Kommentar entschärfen. Ihre Witzeleien und geistreichen Bemerkungen waren so legendär, dass ich ihr manchmal am Set einfach hinterherlief und alles, was sie sagte, auf dem Handy mitschrieb", verriet er darin unter anderem.

Verwendete Quellen: "CNN" / "Variety"

ls

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