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Video zu "Work Bitch": Britney Spears ist zu sexy für TV

Zu viel Lack, Peitsche und SM: Das Video zu der neuen Single von Britney Spears darf in Großbritannien erst ab 22 Uhr gezeigt werden. Dabei ist es schon die entschärfte Version.

Wie promotet man am besten eine neue Platte? Natürlich mit einem kleinen Skandälchen. Das weiß auch Britney Spears. Das britische Fernsehen befand ihr neues Video zu "Work Bitch" für zu sexy, um im Tagesprogramm zu laufen. Wie der "Mirror" berichtet, darf der Clip erst nach 22 Uhr gezeigt werden.

In dem Video rekelt sich die 31-Jährige zwischen leicht bekleideteten Tänzerinnen, gibt ein paar Mädchen die Peitsche und hält sie an der Leine - Bilder, die deutlich an BDSM-Szenen erinnern. Außerdem enthält der Song im Refrain das Wort Bitch. Und das darf im britischen TV erst ab 22 Uhr gesagt werden.

Die gute alte Zeit

Dabei wurde das Video vor der Veröffentlichung radikal entschärft. In einem Interview mit dem US-Radiosender "AMP Boston 103.3 FM" sagte sie, dass sie ihren Söhnen zuliebe die Hälfte des Original-Filmmaterials hat rausschneiden lassen. "Wir haben viel mehr Haut gezeigt als jetzt im Video zu sehen ist."

Auch wenn Spears zugeben musste, dass ihre Kunst viel mit Sex zu tun hat, sehnt sie sich doch zurück nach den Zeiten von "Baby One More Time", wie sie dem Radiosender erzählte. "Damals hatte man ein ganzes Video lang dasselbe Outfit an. Ich habe die ganze Zeit eine Choreografie getanzt und es ging nicht alle drei Sekunden um Sex." Als Britney Spears Ende der 90er Jahre groß rauskam, zeigte ein bauchfreies Oberteil noch das Maximum an nackter Haut im Musikfernsehen. Heute muss sich Miley Cyrus bis auf einen Frontal-String entblößen, um ins Gespräch zu kommen.

Ellen Ivits
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