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Eröffnung Diesel-Online-Store: Eintauchen und einkaufen

Diesel-Gründer Renzo Rosso verkauft ab dem 12. November seine Sachen auch im Internet. Es wird die größte Diesel-Filiale überhaupt: er führt doppelt so viele Teile wie die Läden in den Großstädten der Welt. Rosso erklärt, warum.

Von Florian Eder, Molvena

Renzo Rosso hat sich Montag, den 12. November dick in den Terminkalender eintragen lassen. Dann beendet der neue "Virtual Store" des Gründers, Eigners und Chefs der Jeansmarke Diesel die Testphase und geht online. Die Seite startet zunächst in Europa und den USA. Ein Jahr lang haben Rossos Leute im Diesel-Headquarter in Molvena, im norditalienischen Veneto, an der Seite gebastelt. Der Chef ist gespannt: "Ich werde hier sitzen genau und mitverfolgen, wer aus welchem Land was bei uns kauft", sagt Rosso.

Die Auswahl ist groß, größer als in jedem Laden: 1000 verschiedene Teile sind es am Anfang, selbst die größten von Diesels 380 Filialen führen nur die Hälfte. Der Grund dafür: Der Virtual-Store braucht mangelnden Stauraum nicht zu befürchten, da die Ware direkt aus den Zentrallagern ausgeliefert wird. Auch der Filter der Einkäufer fällt weg: Sie schneiden für jedes Land, jedes Geschäft die Auswahl anders zu, die die in der Zentrale bestellen. "Endlich kann ich die Zwischenstufen zwischen uns und dem Endverbraucher ausschalten. Wir werden als Unternehmen zum ersten Mal einen direkten Kontakt mit dem Kunden haben", schwärmt Rosso.

Die Mode-Auswahl stellte Rosso selbst zusammen

Der 52-Jährige legte bei der Auswahl selbst Hand an, sortierte Sachen aus, die sein Team eingestellt hatte und umgekehrt. Der Virtual Store soll eine sehr exklusive Filiale in Rossos Imperium werden: "Ich habe einiges rausgenommen, was mir zu einfach war, und dafür mehr modischere, aktuellere, hochwertigere Stücke reingenommen", sagt er. Das enge schwarze Kleid für 660 Euro aus der aktuellen Winterkollektion etwa, das auf der New Yorker Fashion Show auf dem Laufsteg zu sehen war: "Das findet man vielleicht in ein, zwei unserer Läden weltweit, und jetzt eben im Internet", sagt Rosso.

Dazu bekommt der Online-Kunde persönliche Beratung von Renzo Rosso: Ein Stempel "RR suggests" schmückt fünf Teile - "fünf ist meine magische Zahl", sagt Rosso - in jeder Warenkategorie wie Denim, Oberteile, Schuhe oder Taschen. Rossos Ziel ist, dass der Kunde später seine Lieblingsteile personalisieren kann. "Ich denke, dass wir das in rund sechs Monaten schaffen werden", sagt Rosso. Vorbild ist Diesels neues Parfum "Fuel for Life" - hier kann, wer Wert auf die rund 300 Möglichkeiten legt, den Flakon mit verschiedenen Schraubverschlüssen und Stoffhüllen versehen.

Der erste Diesel-Online-Store scheiterte vor zehn Jahren

Diesels erstes Versuch, im Internet zu verkaufen, schlug vor über zehn Jahren grandios fehl: "12 Paar Jeans am Tag" habe man da verkauft, knurrt Rosso, und die Sache schnell wieder eingestellt. Wie das verbrannte Kind, das das Feuer scheut, schaute Diesel seither zu, wie andere Labels online gingen, Armani und Gucci etwa, mit denen Rosso sich misst, seit er vor Jahren mit dem Kauf de Pariser Luxusschneiders Maison Martin Margiela und mit Herstellung und Vertrieb von Marken wie Dsquared2 ins Luxusgeschäft einstieg.

Aber auch Jeanshersteller und zuletzt H&M sind längst mit einem Online-Store im Internet vertreten. "Wir kommen spät, aber so spät auch wieder nicht", sagt Rosso. "Heute ist der richtige Moment." Zum Beispiel, weil Diesels Virtual Store ohne eine schnelle Internetverbindung keinen großen Spaß macht. Aufwändig gemachte Videoanimationen etwa stellen 12 komplette Outfits vor, und schon mit einer ordentlichen Breitbandverbindung dauert es ein wenig, bis sie geladen sind.

Rossos Geschäftspartner Federico Marchetti, Gründer und Chef von Yoox.com, dem erfolgreichen Online-Modegeschäft, verweist darauf, dass die Website Diesel.com heute schon eine der meistbesuchten der Modewelt sei, mit über einer Millionen Besuchern pro Monat. Yoox brachte sein Online-Know-How bei der Entwicklung ein und erledigt die gesamte Abwicklung der Einkäufe für Diesel. Er sei sicher, dass Diesels eigener Virtual Store ein Erfolg werde, sagt Marchetti: "Ich habe dafür einen einfachen Grund: Seit sieben Jahren verkaufen wir Diesel bei Yoox.com, und seit sieben Jahren läuft es hervorragend."

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(