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Mode: "Facekini"-Trend aus Asien: Immer mehr Menschen gehen mit Masken an den Strand

Wer im Urlaub war, kommt häufig mit gebräunter Haut zurück. Was hierzulande ein Symbol für Erholung ist, ist in anderen Ländern ein Gräuel. In China greifen immer mehr Bürger deshalb zu ungewöhnlichen Maßnahmen.

Eine Frau steht mit einem Facekini im Wasser

"Facekinis" gibt es in verschiedenen Größen und verschiedensten Designs

Picture Alliance

Während in Deutschland und anderen Ländern Europas über Burka- und Kopftuchverbote gestritten wird, boomt in China gerade eine andere Methode der Vermummung. Der sogenannte "Facekini" entspringt keinem sexuellen Fetisch-Porno, sondern ist ein Kleidungsstück, das vornehmlich am Strand oder beim Sonnenbaden getragen wird. Ähnlich einer Sturmhaube wird die Synthetik-Maske über den Kopf gezogen. Nur für den Mund, die Nase und die Augen bleiben ein paar kleine Öffnungen. Je nach Modell bedeckt der "Facekini" zudem auch Hals, Nacken und Teile der Brust. Seit einigen Jahren gibt es das Kleidungsstück mittlerweile in China – und mittlerweile scheint das Geschäft zu florieren.

 

Andere Länder, andere Sitten: Helle Haut als Schönheitsideal

In vielen asiatischen Ländern gilt weiße Haut nämlich als Schönheitsideal. Während viele (Nord-)Europäer im Urlaub oder an Sommertagen versuchen, möglichst viel Sonne und damit Bräune abzukriegen, gilt gebräunte Haut in vielen Teilen Asiens nicht als hübsch. Seit Jahrhunderten ist weiße Haut ein Zeichen von Wohlstand. Der Hintergrund: Feldarbeiter oder Bauarbeiter, die der Sonne ständig ausgesetzt sind, werden schnell braun. Reiche, wohlhabende Menschen, die viel Zeit in ihren Häusern verbringen und gegebenenfalls sogar Bedienstete für die Gartenarbeit und dergleichen anstellen, bleiben heller.

Das sollten Sie vor dem Sonnenbad wissen

Den Facekini gibt's in vielen verschiedenen Varianten

Das Schönheitsideal weißer Haut ist ein gigantischer Wirtschaftszweig. In Thailand werden in jeder Apotheke teils sehr teure Mittel zur Aufhellung der Haut verkauft. Ein Facekini wird auf der Seite facekini.com für 18 Dollar verkauft. Verschickt wird in fast alle Länder der Erde. Von USA-Flaggen über Tarnmuster bis hin zu kunstvollen Blumenmustern – auch die angebotenen Designs sind vielseitig. Es gibt verschiedene Größen und eine Garantie, dass 99,8 Prozent aller UVA- und UVB-Strahlen geblockt werden. Allein das Online-Versandhaus Alibaba soll im Juni diesen Jahres über 40.000 Facekinis verkauft haben.

Der Facekini erfüllt übrigens auch noch andere Funktionen. Er soll vor gefährlichen Quallen oder Smog schützen.

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hh
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.