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Rasur: Der perfekte Start in den Tag

"Verflucht, schon wieder geschnitten." Für die meisten Männer ist Rasieren eine Last. Dabei ist es die beste Pflege für die talghaltige Männerhaut. Tipps für die perfekte Rasur

Männerhaut ist wesentlich dicker, großporiger und produziert mehr Talg als Frauenhaut. Deshalb ist die tägliche Rasur ein perfekter Beitrag zur Hautpflege. Sie wirkt erfrischend und macht die Haut glatt und geschmeidig.

Doch auch wenn die Rasur heute für fast jeden zum täglichen Ritual gehört, ist sie nicht ganz unproblematisch. Für manchen endet sie mit kleinen, lästigen roten Pickeln am Hals, bei anderen wiederum sorgt sie häufiger für einschneidende Erlebnisse. Ob Nass- oder Trockenrasur ist eher eine Glaubensfrage. Jedoch Bei starker Akne oder infektiöser Haut ist die Trockenrasur besser geeignet.

Tipps für eine perfekte Rasur:

Trocken

Die Trockenrasur ist bequem und schnell erledigt. Im Gegensatz zur Nassrasur sollte sie allerdings vor der Dusche erledigt werden, denn das Barthaar darf auf keinen Fall zu weich sein. Das Prinzip des Elektrorasierers lautet nämlich nicht schneiden, sondern hobeln - und das ziemlich rigoros. Bereiten Sie Ihre Bartzone mit einer Gesichtsreinigung vor, um Irritationen und Entzündungen zu vermeiden. Für die Nachbehandlung gilt dann dasselbe wie bei der Nassrasur.

Nass

Die Nassrasur will gelernt sein. Jedenfalls, wenn man diese Übung ohne Blutspuren bestehen möchte. Sie gilt als die schonende und gründlichere Methode. Nachteil: Wer unreine Haut hat, kann sich leichter verletzen. Vorteil: Jede Nassrasur wirkt als Peeling, pflegt also die Haut.

1. Nehmen Sie zuerst eine Dusche oder ein Bad,

damit Ihre Haut sich mit Feuchtigkeit vollsaugen und entspannen kann. Oder reinigen Sie Ihr Gesicht zuerst mit einem Reinigungsgel (z.B: Gel Nettoyant Visage Non Déssechant von Biotherm, ca. 16 Euro), um Talg und Unreinheiten zu entfernen.

2. Bereiten Sie Ihre Haut gründlich vor:

Barthaar ist hydrophil (wasseranziehend). Sobald es mit Feuchtigkeit versorgt wird, quillt es auf und ist viel leichter zu schneiden. Erster Schritt: Bart mindestens eine Minute lang mit warmem Wasser benetzen.

3. Erleichtern Sie der Klinge die Arbeit:

Befeuchten Sie den Bart und "schmieren" Sie die Haut, damit die Klinge besser darüber gleiten kann. Am besten mit einem Rasierschaum aus der Sprühdose (z.B. Nivea For Men Sensitiv Schaum, ca. 4 Euro). Ergebnis: Ihre Barthaare richten sich optimal auf und werden noch weicher. Außerdem versorgt Rasierschaum - oder Gel - die Haut mit einem Schutzfilm und enthält zusätzlich weichmachende Substanzen.

4. Beginnen Sie nun mit der Rasur:

Rasieren sie den Bart mit sanften, schnellen Strichen immer in Wuchsrichtung des Haars, um Hautreizungen zu vermeiden. (Nur wenn unempfindliche Haut hat, sollte es wagen, gegen die Wuchsrichtung zu rasieren. Beginnen Sie an den Wangen und am Hals, denn dort ist das Barthaar am weichesten. Spannen Sie dabei die Haut mit der freien Hand und beenden Sie die Rasur im Mund- und Kinnbereich, wo der Bart am härtesten ist. Spülen Sie die Klinge regelmäßig unter warmem Wasser ab. Verwenden Sie eine Klinge nie länger als eine Woche, da die Haut sonst unnötig gereizt wird. (Besonders gründlich: Dreifach-Klingen, z.B. Mach3 von Gillette, ca. 8 Euro)

5. Beruhigen Sie die Haut nach der Rasur:

Jetzt ist die Haut ideal für eine Pflege vorbereitet! After-Shave-Produkte (z.B. Post-Shave Healer von Clinique, 23 Euro) beruhigen die Haut und lindern das Brennen, das durch den Rasierer (egal ob nass oder trocken) entsteht. After-Shave-Produkte sind ganz wichtig, um Rötungen zu vermeiden. Sie reparieren, beruhigen und erzeugen ein angenehmes Gefühl.

6. Gönnen Sie Ihrer Haut ab und zu eine rasurfreie Zeit.

Alle Männer wissen, wie gut es Ihrer Haut tut, wenn man sie von Zeit zu Zeit ganz in Ruhe lässt.

7. Rasieren Sie sich niemals abends

oder zwischen den Mahlzeiten. Es ist zum Beispiel besser, sich vor dem Frühstück zu rasieren. Warum? Weil durch die Verdauungstätigkeit des Körpers nach einer Mahlzeit die direkt unter der Haut liegenden Kapillargefäße stärker mit Blut versorgt werden und die Verletzungsgefahr dadurch größer ist.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.