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Kleider, die Geschichte machten Viel nackte Haut und noch mehr Aufregung: Sarah Connors Skandalkleid bei "Wetten, dass..?"

Sarah Connor sorgte mit ihrem Kleid bei "Wetten, dass..?" für einen unvergesslichen Auftritt
Sarah Connor sorgte mit ihrem Kleid bei "Wetten, dass..?" für einen unvergesslichen Auftritt
© dpa - Fotoreport / Picture Alliance
Es verdeckte nicht sonderlich viel: Sarah Connors Kleid, das sie 2002 bei "Wetten, dass..?" trug, bleibt bis heute in Erinnerung. Am Ende diente es aber dem guten Zweck.

Es ist ein Auftritt, der in Erinnerung bleibt: Als damals 21-Jährige war Sarah Connor 2002 bei "Wetten, dass..?" zu Gast, um ihren Song "From Sarah With Love" zu performen. Doch nicht ihr außergewöhnliches Gesangstalent stand im Fokus des Auftritts - sondern ihr Kleid. Das verhüllte nämlich kaum etwas von ihrem Körper. Stattdessen bestach die beinahe komplett transparente Maßanfertigung mit offenherzigem Ausschnitt und auffälliger Schleppe. 

Nicht nur viele Zuschauer, auch Moderator Thomas Gottschalk waren von dem Look überrascht. Als er der Sängerin nach dem Auftritt wie gewohnt Blumen überreichte, sagte er ironisch zum Outfit: "Du musstest Mutti versprechen, dass du hochgeschlossen kommst, gell? Ich traue mich gar nicht, dir die Blumen zu geben." Gottschalk ließ es sich nicht nehmen, der Musikerin auch noch die Schleppe des Kleides zu tragen.

Kleid von Sarah Connor wurde für den guten Zweck versteigert

Sarah Connor selbst erklärte später, sie sei überrascht von den Reaktionen gewesen. Das Kleid sei durch ein Missgeschick ins falsche Licht gerückt worden, daher hätten die Fernsehzuschauer mehr zu sehen bekommen, als gewünscht war. Auch bei der Generalprobe sei nicht aufgefallen, dass das Outfit so viel freilegt. Die Delmenhorsterin klärte gegenüber der "Bild"-Zeitung zudem auf: "Natürlich hatte ich ein Höschen an - einen fleischfarbenen Slip mit durchsichtigen Trägern." Auch dieser sei eine Maßanfertigung gewesen.

Am Ende diente das Skandalkleid aber einem guten Zweck: Es wurde für 5050 Euro versteigert und die Einnahmen kamen einer Stiftung zur Förderung der Musiktherapie zugute. Sarah Connor war bei der Versteigerung dabei und zeigte sich danach zufrieden: "Zuerst war ich wütend, weil ich überall wegen des Kleids beschimpft worden bin. Jetzt bin ich glücklich, dass ich kranken Kindern helfen kann."

maf

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