Juan Orlando Hernández

Artikel zu: Juan Orlando Hernández

Moderator Nasralla am Dienstag in Tegucigalpa

Präsidentenwahl in Honduras: Rechtsgerichteter Moderator baut knappen Vorsprung aus

Nach der Präsidentschaftswahl in Honduras hat der rechtsgerichtete Kandidat Salvador Nasralla seinen knappen Vorsprung Teilergebnissen zufolge weiter ausgebaut. Wie die Wahlbehörde am Mittwoch mitteilte, lag der Fernsehmoderator Nasralla nach Auszählung von fast 80 Prozent der Stimmen mit 40,34 Prozent in Führung - dicht gefolgt von dem ebenfalls rechtsgerichteten Unternehmer Nasry Asfura, der auf 39,57 Prozent kam. US-Präsident Donald Trump hatte vor dem Urnengang am Sonntag zur Wahl von Asfura aufgerufen.
Präsidentschaftskandidatin Rixi Moncada in Tegucigalpa

Präsidentschaftswahl in Honduras: Links-Kandidatin wirft Trump Einmischung vor

Die Kandidatin der Regierungspartei für die am Sonntag in Honduras stattfindende Präsidentschaftswahl hat US-Präsident Donald Trump Einmischung in die inneren Angelegenheiten des mittelamerikanischen Landes vorgeworfen. Trumps Handlungen seien "interventionistisch", sagte die linksgerichtete Präsidentschaftskandidatin Rixi Moncada am Samstag bei einer Pressekonferenz. Trump hatte in den vergangenen Tagen zur Wahl des rechtsgerichteten Präsidentschaftskandidaten Nasry Asfura aufgerufen und die Begnadigung des in den USA wegen Drogenhandels inhaftierten honduranischen Ex-Präsidenten Juan Orlando Hernández angekündigt.
Hernández 2021 im UN-Hauptgebäude in New York

Trump kündigt Begnadigung von wegen Drogenschmuggels inhaftiertem Ex-Präsidenten von Honduras an

US-Präsident Donald Trump hat die Begnadigung des wegen Drogenschmuggels in den USA inhaftierten honduranischen Ex-Präsidenten Juan Orlando Hernández angekündigt. Er werde Hernández eine "vollständige und umfassende Begnadigung gewähren", erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der frühere Präsident des mittelamerikanischen Landes sei "nach der Meinung vieler Menschen, die ich sehr schätze, sehr hart und ungerecht behandelt" worden, fügte Trump hinzu.
Video: Ex-Präsident von Honduras wegen Drogenhandels an die USA ausgeliefert

Video Ex-Präsident von Honduras wegen Drogenhandels an die USA ausgeliefert

STORY: Der frühere Präsident von Honduras Juan Orlando Hernandez ist an die USA ausgeliefert worden. Knapp drei Monate nach dem Ende seiner Amtszeit wurde er am Donnerstag am Flughafen der Hauptstadt von Honduras, Tegucigalpa an Beamte der US-Antidrogenbehörde DEA übergeben. Der 53-Jährige muss sich wegen Verschwörung zum Drogenschmuggel und Waffendelikten vor einem Bundesgericht in New York verantworten. Der Anklage zufolge soll er Honduras zum "Drogenstaat" gemacht haben, um sich selbst zu bereichern. Der Politiker und spätere Präsident soll Drogenschmugglern geholfen haben, seit 2004 rund 500 000 Kilogramm Kokain über Honduras in Richtung USA geschleust zu haben. Hernández, der das mittelamerikanische Land acht Jahre lang regierte, weist die Vorwürfe zurück. Er sei unschuldig und werde einem unfairen Gerichtsverfahren unterworfen, sagte er in einer Videobotschaft, die seine Frau, kurz vor der Auslieferung auf Twitter veröffentlichte. Seiner Ansicht nach sind die Anschuldigungen eine Rache von Drogenhändlern, die von ihm an die US-Justiz übergeben wurden. Sie hätten gelogen, um Vereinbarungen zur Verringerung ihrer Strafen zu erreichen.