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"Queens of the Stone Age"-Sänger: "I was a total dick": Entschuldigung nach verstörendem Tritt gegen Fotografin

Bei einem Konzert seiner Band "Queens of the Stone Age" hat Sänger Josh Homme einer Fotografin die Kamera aus der Hand getreten und sie dabei offenbar verletzt. Im Netz hagelt es scharfe Kritik für den Frontmann, der sich prompt entschuldigte.

Queens-Of-The-Stoneage-Frontmann Josh Homme tritt Fotografin bei Konzert

Josh Homme, Frontmann der Band "Queens of the Stone Age", habe sich im Rausch seiner Performance vergessen (Archivbild)

Chelsea Lauren ist erschüttert. "Ernsthaft, WER MACHT SOWAS?", schreibt die Fotografin auf Instagram. Ihrem Posting hängt ein Video an, das auch zahlreiche Fans fassungslos macht. Darauf zu sehen: Josh Homme, Frontmann der Rockband "Queens of the Stone Age" (u.a. "No One Knows", "Little Sister"), bearbeitet bei einem Konzert in Los Angeles seine Gitarre - und tritt Lauren offenbar im Rausch die Kamera aus der Hand. "Danke an Josh Homme. Ich darf nun meine Nacht im Krankenhaus verbringen", schreibt sie weiter. 

 

Scharfe Kritik in den Kommentarspalten

"Er sah mich an, schwang sein Bein und trat mir mit voller Kraft ins Gesicht", schildert Lauren dem US-Magazin "Variety" die bizarre Szene, die eine Verletzung an Augenbraue und Hals zur Folge gehabt hätte. Der Angriff sei "offensichtlich mit Absicht" geschehen, sagt Lauren, die Anzeige gegen den Sänger erstatten will.

Das Instagram-Video wurde bereits über 74.000 Mal (Stand: 10.52 Uhr) abgerufen. "Er verdient all den Hass, den er bekommt" oder "Ich mag diese Band, aber es gibt keine Entschuldigung für sein Verhalten ... fürchterlich" sind dabei fast noch diplomatische Äußerungen von Zuschauern, Fans oder Nutzern zu dem Vorfall. Insgesamt wurde der kurze Clip rund 2000 Mal kommentiert - meist mit scharfer Kritik an den Sänger.

"Queens of the Stone Age"-Sänger entschuldigt sich

"Ich würde nie mit Absicht jemandem schaden wollen, der bei unseren Shows arbeitet oder dabei ist und ich hoffe, dass Chelsea meine aufrichtige Entschuldigung annimmt", heißt es kurz darauf in einer ersten Stellungnahme Hommes via Twitter. Er sei während der Performance sozusagen in einem Tunnel gewesen, habe Beleuchtung und Bühnenequipment umgetreten. Erst später habe Homme erfahren, dass auch Chelsea Lauren unter seiner "Performance" leiden musste. 

Wenig später äußert sich der Frontmann auch via Instagram-Video zu seinem Aussetzer. "Ich habe keine Entschuldigung oder einen Grund, meine Tat zu rechtfertigen. I was a total dick", so Homme, der den Tränen nahe scheint. "Es tut mir wirklich Leid und ich hoffe, dass du okay bist."

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"Ich möchte ein guter Mensch sein und damit bin ich letzten Abend gescheitert", so der Frontmann. "Und somit bin ich auch bei meiner Familie und meinen Freunden gescheitert." Er wolle nicht, dass man sich in seiner Gegenwart schämen müsse. "Deswegen entschuldige ich mich auch bei meiner Band, meiner Mutter und meinem Vater, meiner Frau und meinem Bruder, meinen Kindern", so Homme. Rock 'n' Roll sei eine wunderbare Sache, die Menschen helfen und nicht schaden solle.

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Der Vorfall war offenbar nicht die einzige bizarre Szene bei dem "Queens of the Stone Age"-Konzert. Wie etwa das US-Musikmagazin "Noisey" berichtet, soll Homme die Zuschauer als "retards" (z. dt.: "geistig Zurückgebliebene" oder "Vollidioten") beschimpft und sich mit einem Messer mutwillig eine Schnittwunde am Kopf zugefügt haben. Letzteres zeigt auch ein weiteres Posting der Fotografin Chelsea Lauren, die einige ihrer noch geschossenen Bilder veröffentlicht hat. Darauf zu sehen: Ein grinsender Homme, kurz bevor er zum Tritt ausholt, und ein blutender Homme.


fs