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Enttäuschung für Fans "Friends"-Reunion? Jennifer Aniston sagt, warum es wohl nie dazu kommen wird

Friends
Zehn Staffeln lang konnten wir das Leben von (v.l. im Uhrzeigersinn) Chandler (Matthew Perry), Joey (Matt LeBlanc), Ross (David Schwimmer), Rachel (Jennifer Aniston), Phoebe (Lisa Kudrow) und Monica (Courteney Cox) verfolgen
© Warner Bros. Television/ / Picture Alliance
Seit Jahren hoffen "Friends"-Fans immer noch auf einen Film mit ihren Serien-Helden. Doch auch wenn die Schauspieler teilweise Interesse bekunden, wird es wohl aus ganz simplen Gründen nie eine Reunion geben.

Das Leben von Monica, Rachel, Phoebe, Ross, Joey und Chandler in Manhattan hat gleich mehrere Generationen von (Fernseh-)Zuschauern geprägt. Die Serie "Friends" war das Must-See in den 1990ern – und ist heute immer noch ein Hit bei Netflix . Als bekannt wurde, dass der Streaminganbieter die Serie (zumindest in den USA) an HBO abtreten muss, gab es regelrechte Trauer- und Entrüstungsstürme. Was läge also näher, als eine Reunion in einem Friends-Film?!

"Sex and the City" oder "Baywatch" haben es vorgemacht – doch einen "Friends"-Film wird es wohl trotzdem nicht geben, wie Schauspielerin Jennifer Aniston nun in einem Interview mit dem Branchenblatt "Variety" bestätigte. Der Grund: "Unsere Produzenten wollten es nicht." Zwar hätten die Darsteller nie alle zusammen darüber gesprochen – aber Aniston selbst hätte sich gut vorstellen können, zumindest für ein paar Episoden zurückzukehren.

Alte Folgen – neue Zuschauer-Generation

Sie sei jedes Mal überrascht, dass Fans auch heute noch, 25 Jahre nach dem Start der Serie, Folgen bei Netflix schauen, so die Schauspielerin. "Es ist ein Phänomen, dass mich wirklich begeistert. Es gibt eine ganz neue Generation, die von der Serie genauso begeistert ist, wie die Generation vor ihnen."

Erst vor kurzem hatte Schauspieler Adam Sandler, mit dem Aniston in der Netflix-Serie "Murder Mystery" spielt, den Cast von "Friends" aufgefordert, endlich ein "f***ing movie" zu produzieren. Doch das wird wohl wirklich nicht passieren. Schon im Jahr 2013 sagte Co-Produzentin Marta Kaufmann, dass eine Reunion eher ein Risiko als ein Gewinn für die Show wäre: "Erstens geht es in der Serie um eine Zeit, in der deine Freunde deine Familie sind. Aber diese Zeit ist vorbei", sagte sie damals dem "Rolling Stone". "Und zweitens weiß ich nicht, was das Ganze für einen Vorteil bringen soll." Die Zuschauer liebten die Show noch immer – eine Reunion könne eher zur Enttäuschung werden, so die Produzentin. Auch wenn einige der Schauspieler das wohl anders sehen, werden Fans sich wohl weiter mit dem Bingen der Serie trösten müssen.


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