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"Late Night Berlin": Warnung vom Fahrradgott: So schockt Klaas Heufer-Umlauf Fahrraddiebe in Berlin

Pro Tag verschwinden in deutschen Großstädten rund 800 Fahrräder. Diesem Problem hat sich Moderator Klaas Heufer-Umlauf angenommen – und in Berlin Diebe zur Verzweiflung getrieben.

Fast jeder hat es schon einmal erlebt: Man kommt am Morgen aus dem Haus oder will nach der Uni kurz das Fahrrad mitnehmen – aber es ist weg. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr fast 300.000 Fahrräder gestohlen und Berlin gilt dabei als Fahrrad-Klau-Hauptstadt. Die Polizei kann nur einen Bruchteil der Diebstähle aufklären. Grund genug für Moderator Klaas Heufer-Umlauf, das Zepter des Fahrrad-Rächers in die Hand zu nehmen.

In der ersten Folge der "ProSieben"-Sendung "Late Night Berlin" nach der Sommerpause nahm er sich dem Diebstahl-Problem in der Hauptstadt an – und verpasste zwei Fahrraddieben ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden.

Dieb 1: Der Fahrradgott

Wie findet man also Fahrraddiebe in Berlin? Man sucht sich einen Diebstahl-Hotspot, platziert einen Lockvogel und legt sich auf die Lauer. Objekt der Begierde war in diesem Fall ein teures, quietsch-oranges Rennrad mit einem einfach zu knackenden Schloss. Zwar ließ der erste Dieb etwas auf sich warten, doch dann legte Klaas aus seinem Versteck direkt neben dem Tatort los: Im Licht eines grellen Scheinwerfers und zu sakralen Klängen rief er dem Täter als Gott der Fahrräder über einen Lautsprecher entgegen: "Mein Sohn, was tust du da? Du sollst keine Fahrräder klauen!". Der Unbekannte machte auf dem Absatz kehrt und rannte davon.

Auf dem Youtube-Channel "Os Primitivos" werden im neuesten Video Fahrraddiebe hereingelegt.

Dieb 2: Das Klau-Konzert

Den zweiten Dieb, der dem Fernsehteam in die Falle ging, traf es noch härter. Als er sich mit einem Bolzenschneider am Rad zu schaffen machte, zwang ihn Klaas per Megafon, stehen zu bleiben, indem er drohte, das Material an die Polizei zu übergeben. Doch statt der Polizei bekam der Dieb ein Konzert von Sänger Adel Tawil – inklusive Chor, Tänzern, Feuerspuckern und einer Frau auf vier Meter hohen Stelzen. Der bizarre Auftritt wurde nur noch getoppt vom Liedtext von "Ist da jemand", den Tawil ganz neu interpretierte: "Unauffällig läufst du durch die Straßen. In der Nacht, wenn Radbesitzer schlafen." Und weiter: "Bist du jemand, der den Schmerz versteht, wenn das Fahrrad einem plötzlich fehlt? Bolzenschneider, Bolzenschneider." Als dann noch die Atzen das Szenario betraten, um ihren Song "Ballern" zu performen, wurde es dem Dieb zu viel und er ergriff schlagartig die Flucht.

Warnung des Moderators

Klaas und sein Team hatten sichtlich Spaß bei der ganzen Aktion. Und an alle Berliner Fahrraddiebe hat der Moderator noch eine Botschaft: "Wenn ihr also das nächste Mal in Berlin mit einem großen Bolzenschneider unterwegs und dabei seid, ein Fahrrad zu knacken: Dann denkt bitte daran, dass es sein kann, dass ich zusammen mit Adel Tawil und einer vier Meter großen Frau im Busch sitze und euch sehe und beobachte."

lau