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Netflix-Serie: Eine neue Folge "Black Mirror" zeigt, wie das Handy unser Leben zerstören kann

Gewohnt schonungslos zeigt die neue Staffel "Black Mirror", wie Technik uns ins Verderben führen kann. In einer Folge geht es um das Handy am Steuer – ein Problem, das fast alle betrifft.

Black Mirror

Taxifahrer Chris hat seine Verlobte bei einem Autounfall verloren

Achtung, dieser Artikel enthält Spoiler zu der Folge "Smithereen" der 5. Staffel von "Black Mirror". Wer die Folge also noch nicht gesehen hat und nichts über den Inhalt erfahren will, sollte nicht weiterlesen.

Viele Fans haben auf die neue Staffel von "Black Mirror" gewartet. "Black Mirror: Bandersnatch", ein an die Serie angelehnter Film, bei dem die Zuschauer selbst den Verlauf bestimmen können, hatte die Vorfreude zum Jahreswechsel noch einmal angeheizt. Und auch wenn die Meinungen über die fünfte Staffel der Netflix-Serie jetzt, da sie online steht, auseinander gehen, hat "Black Mirror" doch wieder das geschafft, was das Team um Autor Charlie Brooker am besten kann: Es hat unseren Blick auf die Herausforderungen der Technik geschärft – und vielleicht sogar ein wenig verändert.

Ganz besonders gilt das für die zweite Folge der neuen Staffel, "Smithereen". Smithereen ist in der Serie ein fiktives soziales Netzwerk, in unserer realen Welt vergleichbar mit Facebook, Twitter oder Instagram. Ein Taxifahrer entführt einen Mitarbeiter des Unternehmens, das hinter der App steckt, und setzt ihn mit vorgehaltener Waffe als Druckmittel ein, um mit dem Chef und Erfinder von Smithereen sprechen zu können.

"Black Mirror": Unfall, weil der Fahrer aufs Handy schaut

Schon früh in der Folge erfahren wir, dass der von Andrew Scott (bekannt als Jim Moriarty in "Sherlock") gespielte Taxifahrer Chris seine Verlobte vor einigen Jahren bei einem Autounfall verloren hat. Die Hintergründe bleiben jedoch zunächst unbekannt. Später jedoch wird klar: Er selbst ist am Tod seiner großen Liebe schuld. Damit kann er nicht leben. Und er gibt auch Smithereen eine Mitschuld dafür.

Die eigentliche Unfallursache war nämlich keineswegs der Alkoholismus des Fahrers, mit dessen Auto Chris zusammengestoßen war. Nur Chris selbst weiß, was den Unfall wirklich auslöste: Er hatte am Steuer auf sein Handy geschaut, um seinen Smithereen-Account zu checken. Das gesteht er dem CEO Billy Bauer am Telefon.

Normalerweise behandelt "Black Mirror" Technikthemen, die entweder noch scheinbar weit in der Zukunft liegen oder nur eine kleine Gruppe von Nerds betreffen. Den ständigen Blick aufs Handy aber, den Drang, andauernd aufs Telefon zu schauen, auch wenn es unnötig, unhöflich oder sogar gefährlich ist – das ist die Gegenwart, die wir alle kennen. "Ich hörte, dass Sie die Dinger so bauen, dass man süchtig danach wird. Ist voll gelungen", sagt Chris dem Erfinder der App. "Da haben Sie ein Nutzer-Feedback."

Im falschen Moment kann der Blick aufs Handy tödlich sein

Laut einer "Bitkom"-Umfrage lesen 51 Prozent der Autofahrer manchmal SMS am Steuer, 31 Prozent schreiben selbst welche. Schon lange warnt die Polizei eindringlich davor, das Handy während der Fahrt zu benutzen. Doch alle Warnungen verpuffen, wenn die Verlockung des Smartphones doch größer ist – es wird ja schon nichts passieren.

Vielleicht trägt ja die gewohnt schonungslose Darstellung in "Black Mirror" dazu bei, dass diese Gefahr ernster genommen wird. Dass wir alle zu viel am Handy hängen, ist ein Problem, in den meisten Situation aber eine zu vernächlässigende Schwäche. Im falschen Moment aber kann der Blick aufs Smartphone ein ganzes Leben zerstören.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(