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PewDiePie vs. T-Series: Peinlicher Machtkampf: Wie die Fans des erfolgreichsten Youtubers der Welt ihr Idol verteidigen

Es ist so faszinierend wie albern: Seit Monaten kämpfen die Fans des schwedischen Youtubers PewDiePie dafür, dass er die unangefochtene Nummer 1 der Video-Plattform bleibt. Und greifen dabei zuweilen zu schwer illegalen Methoden.

Youtuber PewDiePie

Youtuber PewDiePie hat über 80 Millionen Abonnenten auf der Video-Plattform

Picture Alliance

Es gibt wirklich wichtige Dinge, für die wir uns als Gesellschaft einsetzen können. Für eine gerechtere Reichtumsaufteilung weltweit zum Beispiel, für die Gleichberechtigung der Geschlechter, gegen den Hunger oder gegen den Klimawandel. Das sind alles Themen, die dringend weiterhin bearbeitet werden müssen und für die es sich lohnt, Geld in Kampagnen und Spendenaufrufe zu stecken. 

Das hier gehört nicht dazu.

Es geht um Youtuber PewDiPie, der mit über 80 Millionen Abonnenten der erfolgreichste Influencer der Plattform weltweit ist. Praktisch gesagt: Dem Mann folgen auf Youtube inzwischen mehr Menschen, als Deutschland Einwohner hat. Und da sind noch nicht einmal die mit eingerechnet, die sich den Kanal ohne Youtube-Konto und demnach auch ohne Abo anschauen. Knapp 15 Millionen Dollar soll er damit im Jahr verdienen – eine wahrlich stolze Summe.

Doch nun macht ihm ein anderer Youtube-Kanal den Thron streitig: T-Series, hinter dem ein indisches Musiklabel steckt. Da in letzter Zeit mehr Menschen auch in den ländlicheren Regionen Indiens Internet bekommen, gewinnt auch der Youtube-Kanal des Labels, auf dem hauptsächlich neue Bollywood-Musikvideos erscheinen, immer mehr an Popularität, robbte sich zuletzt um wenige hunderttausend Abonnenten an PewDiPie heran.

Die "Bro Army" kämpft mit allen Mitteln gegen T-Series

Dass PewDiPie die Fehde nutzen würde, um ein bisschen Werbung für sich zu machen, war uns wahrscheinlich vorher allen klar. "Bitch Lasagna", sein (man möchte meinen ironischer) Diss-Track gegen T-Series wurde bereits über 120 Millionen mal angeklickt, seine Abonnenten-Zahlen steigen stetig weiter – er gewinnt an dieser Situation rundherum. Aber der "Bro Army", wie sich seine treuen Jünger nennen, scheint das noch nicht genug zu sein. Sie wollen um jeden Preis verhindern, dass T-Series an PewDiPie, der mit bürgerlichem Namen übrigens Felix Kjellberg heißt, 29 Jahre alt ist und aus Schweden stammt, vorbeizieht. Und nutzen dafür nicht nur legale Mittel.

Ein anderer Youtuber namens "MrBeast", dessen Kanal ebenfalls stolze 14 Millionen Abonnenten zählt, mietete beispielsweise teure Werbe-Billboards in seiner Stadt an, um dort auf den Kanal des Schweden aufmerksam zu machen. Außerdem lud er ein fast zwölf Stunden langes Video hoch, in dem er 100.000 mal den Namen PewDiePie sagt. Zu guter Letzt pumpte er jede Menge Geld und Aufwand in eine Guerilla-Aktion beim Superbowl. Während des Spiels, das über 100 Millionen Menschen im TV verfolgten, standen er und ein paar Freunde in "SUB 2 PEW DIE PIE"-T-Shirts so in den Rängen, dass sie bei jedem Field Goal von den Kameras eingefangen wurden.

Einige PewDiePie-Fans überschreiten die Grenzen des guten Geschmacks

Das mag ja alles zwar verschwenderisch sein und leider eine Kampagne unterstützen, die ausschließlich dazu führen wird, dass ein ohnehin schon schwer reicher Mann noch ein bisschen reicher wird, aber immerhin ist es ganz unterhaltsam und PewDiePie selbst nutzt die Aufmerksamkeit unter anderem auch, um Spenden für eine Organisation zu sammeln, die Kinder in Indien unterstützt. 

Aber wenn dann auch noch Menschen anfangen, Computer und Drucker zu hacken, wird es irgendwann ein bisschen viel. Im November meldeten Twitter-User auf einmal, dass aus ihren Druckern unvermittelt Briefe gedruckt würden. Darauf sei ein Aufruf, PewDiePie auf Youtube zu abonnieren.

Das ist nicht nur eine wahnsinnige Verletzung von Privatsphäre und 1000 kinds of illegal, sondern auch echte Papierverschwendung. Und was meint ihr, was Oma Gerda für einen Herzinfarkt erlitten hat, als ihr neuer Drucker auf einmal anfing zu rumoren. Kurz nach der Aktion meldete sich ein Hacker zu Wort, der die Internetverbindung der Drucker angezapft haben will, um die Nachrichten in die Haushalte flattern zu lassen. Sein größtes Anliegen dabei sei gewesen, auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen. GEEEEENAUUUU! Deswegen hat er wahrscheinlich auch kurz darauf noch ein paar Streaming-Sticks gehackt, um Leuten heimlich Youtube-Videos auf ihre Fernseher zu spielen.

Vielleicht nutzt PewDiePie die ganze Sache ja am Ende sinnvoll

Zu guter Letzt trieb ein weiterer Hacker, der unter dem Pseudonym SydeFX agiert, das Ganze nun noch VIEL weiter auf die Spitze und schlich sich in mehrere Webcams ein, wo er die Opfer des Hacks nicht nur beobachten, sondern auch mit ihnen kommunizieren konnte und ihnen so lange auf den Sack ging, bis sie PewDiePie abonniert hatten. WO SIND WIR DENN HIER?! DAS IST NICHT NUR CREEPY, SONDERN AUCH RICHTIG DOLL ILLEGAL! Und können wir nochmal ganz kurz festhalten, dass es nicht etwa um irgendein wichtiges politisches Thema oder die Zukunft unseres Planeten geht, sondern darum, dass ein steinreicher Mann die Nummer Eins auf Youtube bleibt?! 

Naja, vielleicht kann sich PewDiePie ja in der Zukunft mal mit seiner schwedischen Landsmännin Greta Thunberg zusammentun und seinen über 80 Millionen Abonnenten eine Idee davon geben, wofür sie ihre ganz offensichtlich überschüssige Energie und Zeit sonst noch so investieren könnten.

Social Media: Mit diesen Tricks wirst du zum erfolgreichen Influencer

 

jgs
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.