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Freizeit Fast Forward: The Affair

In "The Affair" erhalten die Zuschauer Einblicke in die Sichtweisen aller Charaktere
In "The Affair" erhalten die Zuschauer Einblicke in die Sichtweisen aller Charaktere
© CBS Studios Inc. All Rights Reserved
Breaking Bad, Game of Thrones, House of Cards: Alles schon gesehen. In der Rubrik Fast Forward blicken wir über den Tellerrand und empfehlen Serien, die nicht jeder kennt – im Schnelldurchlauf. Heute: The Affair.

Subjektive Erinnerungen in "The Affair"

Intro:
Meiner Meinung nach eins der besten Serien-Intros.
Song: Fiona Apple – Container

Worum es geht:
Noah Solloway, Lehrer und erfolgloser Buchautor, verbringt die Sommerferien mit seiner Frau Helen und den vier gemeinsamen Kindern auf dem Anwesen ihrer Eltern in Montauk. Bereits nach kürzester Zeit verfällt Noah der jüngeren Kellnerin Alison Lockhart, die nach dem Tod ihres 4-jährigen Sohnes um den Erhalt ihrer Ehe kämpft – vergeblich.

Worum es wirklich geht:
Um die Wirkung und Bedeutung von Sex.

Besonderheiten:
Die ganze Serie wird aus wechselnden Perspektiven erzählt – es gibt keine objektive Wahrheit, nur subjektive Erinnerungen. »Sometimes the only way to get at objective truth is to have multiple people tell their own version of the same event«, erklärt Produzentin Sarah Treem.

Was nervt:
Anfangs nervt der ganze scheinbar oberflächliche Sex – die Handlung erweitert sich aber schnell. Die Entwicklungen einiger Charaktere machen wütend und sind schauspielerisch beeindruckend zugleich.

Lieblingcharakter:
Helen! Allerdings erst ab Staffel 2. In der ersten Staffel ist es Trevor, der jüngste Sohn von Helen und Noah.

Gut gesagt:
»Ich mochte diesen besonderen Platz am Leuchtturm, weil die Brandung da draußen mir noch wütender vorkam, als ich es war.«

Wo man es sehen kann:
Amazon Prime

Staffeln:
22 Episoden (à ca. 60 Minuten) in zwei Staffeln. Die dritte Staffel ist bereits bestellt.


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