HOME

Ankündigung auf Instagram: Banksy verlost ein Miniatur-Flüchtlingsboot – Teilnahmegebühr 2,25 Euro

Gerade wurde ein Banksy-Werk für mehr als eine Million Euro verkauft. Jetzt kann man für eine Gebühr von nur 2,25 Euro ein Miniatur-Flüchtlingsboot des britischen Künstlers gewinnen. Oder kommt bei Banksy am Ende doch wieder alles anders, als man denkt?

Der weltweit bekannteste Streetart-Künstler Banksy hat auf Instagram angekündigt, eines seiner Werke zu verlosen. Es handelt sich um eine Sklulptur, die ursprünglich aus Banksys sozialkritischem Freizeitpark "Dismaland" stammt. Zu gewinnen gibt es ein ferngesteuertes Miniatur-Boot, auf dem etwa 30 Figuren von Geflüchteten stehen oder sitzen. Aktuell wird das Boot in dem Londoner Pop-up-Store Choose Love, wo man Produkte für Geflüchtete kaufen kann, ausgestellt. Auf der Homepage choose.love kann man für eine Gebühr von mindestens zwei Pfund (umgerechnet 2,25 Euro) schätzen, wie schwer das Miniatur-Boot ist und so vielleicht das Werk des Ausnahmekünstlers gewinnen.

"Dunkle Satire" oder "ferngesteuertes Spielzeug von sehr schlechtem Geschmack"?

Auf der Homepage wird in der Produktbeschreibung die Frage gestellt, ob das Banksy-Werk "dunkle Satire" oder ein "ferngesteuertes Spielzeug von sehr schlechtem Geschmack" sei. Es ist in jedem Fall einzigartig und könnte zu Weihnachten unseres sein. Auch die Spielregeln für die Verlosung werden in einem Begleittext erklärt. Man soll mit der Angabe einer genauen Grammzahl schätzen, wie viel das Boot wiegt. Wer mit seinem Tipp am dichtesten dran ist, gewinnt. Und es gibt auch noch Hinweise zu Material und Maßen des Kunstwerks: Laut Choose Love besteht das Boot aus Glasfasern. Die Figuren sind aus Kunstharz gefertigt, die wiederum mit Schaum gefüllt sind. Batterien befinden sich nicht im Boot, werden aber mitgeliefert. Die Abmessungen sollen wie folgt sein: 90 x 38 x 42 Zentimeter.

Bis zum Abend des 22. Dezember können online Schätzungen eingereicht werden. Ein Spezialist wird das Boot anschließend wiegen und den Gewinner bekanntgeben. Hinter der Aktion steht ein guter Zweck: Das über die Verlosung eingesammelte Geld soll Geflüchteten und Vertriebenen zugute kommen. Wer auch immer es schafft, das richtige Gewicht zu tippen, könnte einen ziemlichen Coup landen. Die Werke Banksys sind extrem gefragt – und entsprechend teuer. Erst vor wenigen Wochen wurde ein Banksy-Werk für mehr als eine Million Euro versteigert.

Viele Instagram-User vermuten hinter der Verlosung allerdings eine Kunstaktion. Meint Banksy mit der Frage "Wie viel wiegt es?" wirklich das Gewicht in Gramm? Oder geht es ihm vielmehr um ein moralisches Gewicht, eine gesellschaftliche Last? Viele User beantworten Banksys Fragen jedenfalls mit "Die ganze Last der Welt", "Humanity" oder "Viel mehr als Kilogramm, viel mehr als Tonnen, ...".

Streetart-Ikone Banksy ist immer für eine Überraschung gut

Es bleibt abzuwarten, was am 22. Dezember passiert. Der Brite ist nämlich immer für eine Überraschung gut. In der Vergangenheit hat Banksy mit seinen Aktionen öfter die gesamte Kunstszene aufs Korn genommen und so für reichlich Aufsehen – und Kopfschütteln – gesorgt.

2013 verkaufte er zum Beispiel seine Werke undercover auf einem New Yorker Flohmarkt für läppische 60 Dollar. Schon damals waren die Werke ein Tausendfaches wert. Und vor wenigen Wochen schredderte Banksy, der seine künstlerische Karriere als Graffiti-Sprüher begann, eines seiner Bilder, kurz nachdem es für 1,2 Millionen Euro verkauft worden war.

"The Girl and the Balloon": "In den Proben hat es immer geklappt" - Banksy erklärt Schredder-Aktion für gescheitert
hh
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.