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Billboard: Ex-US-Präsident Obama hat es zum ersten Mal in die R&B-Charts geschafft

Barack Obama kann singen. Das hat der Ex-US-Präsident schon oft bewiesen. Nun hat er es in die R&B-Billboard-Charts geschafft – und das ganz ohne zu singen. Aber wie geht das?

Barack Obama in den Billboard-Charts

Vermissen die US-Bürger ihren ehemaligen Präsidenten Barack Obama etwa so sehr, dass sie seinen Song ständig hören wollen?

DPA

Dass der ehemalige US-Präsident Barack Obama singen kann, hat er schon oft bewiesen. Als er 2015 bei einer Trauerfeier nach dem Kirchenattentat in Charleston, South Carolina, den Song "Amazing Grace" anstimmt, begeistert er die Massen und rührt mit seiner Stimme viele zu Tränen. Nun hat er es 2019 ganz ohne zu singen in die R&B-Billboard-Charts geschafft. Aber wie?

Sein Chart-Debüt gelang ihm am 5. Januar mit dem Song "One Last Time (44 Remix)" auf Platz 22. Laut dem Online-Magazin "Hollywood Reporter" erreichte er bereits über 300.000 Streams in den USA und 9000 Downloads allein in der ersten Woche bis zum 27. Dezember 2018. 

Wie kommt Barack Obama in den Billboard-Charts?

Ursprünglich stammt das Lied aus dem Broadway-Musical "Hamilton", das vom amerikanischen Gründervater Alexander Hamilton handelt. Darsteller Christopher Jackson, der im Stück George Washington spielt, ist als Sänger im Remix von "One Last Time" zu hören, sowie der Gospelsänger BeBe Winans – und eben Obama. Denn die "44" im Songtitel bezieht sich darauf, dass Obama der 44. Präsident der Vereinigten Staaten war. Er singt allerdings nicht, sondern zitiert die Abschiedsrede von George Washington, dem allerersten US-Präsidenten. Der Remix wurde aufgenommen und neu veröffentlicht, um Geld für den guten Zweck zu sammeln. 

+++ Hier könnt ihr die ehemalige First Lady Michelle Obama im exklusiven Podcast-Interview hören +++

Ganz so neu ist der Charterfolg für den Ex-Präsidenten allerdings nicht. In den mittlerweile nicht mehr existenten Billboard-Kategorien "TV DVD Sales" konnte er 2009 mit "A Moment in History: The Inauguration of Barack Obama", der Aufzeichnung seiner Amtseinführung, auf Platz 6 landen, sowie 2015 mit dem Song "Pop Off" von JX Cannon, in dem er gefeatured wurde, im Ranking "Billboard and Twitter Emerging Artists" auf Platz 10.

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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?