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Kindheitsheldin: Schockschwerenot: Bibi Blocksberg heißt gar nicht Bibi!!!

Es gibt so Dinge, die sind einem einfach wahnsinnig vertraut. Unsere Autorin kriegt immer ein wohliges Gefühl, wenn sie Bibi Blocksberg hört. Doch nun hat sie etwas herausgefunden, was ALLES in Frage stellt. Na gut. Fast alles.

Bibi Blocksberg und Barbara Blocksberg

Bibi Blocksberg und ihre Mutter Barbara sausen durch die Lüfte

Picture Alliance

Letztens hab ich beim Aufräumen mal wieder Bibi Blocksberg gehört. Um genau zu sein: "Bibi Blocksberg: Chaos im Hexeninternat". Herr-lich! Ich hatte ganz vergessen wie großartig kitschig die ganze Serie ist! Und dass eine von Bibis Freundinnen allen Ernstes Flauipaui heißt. (Ja, das wird so geschrieben. Hab ich grad extra nochmal nachgeschaut.)

Was ich allerdings noch viel unfassbarer finde, ist Folgendes: Bibi Blocksberg heißt nicht Bibi Blocksberg. Nein, nein. Das ist ein Spitzname. Denn eigentlich heißt die Gute – bereit? – BRIGITTE.

Kein Mist. Brigitte Blocksberg. Kann man so im Internet nachlesen. Wo bleibt denn da der Flow? "Brigitte Blocksberg, du kleine Hexe, komm und zeig uns was du kannst?" Oder noch besser: "Das sind Brigitte und Tina, auf Amadeus und Sabrina."

WIESO? WIIIIIIIESOOOOOOOOO?

Auf nichts kann man sich mehr verlassen. Demnächst erzählt mir dann noch irgendwer, dass Maja und Willi eigentlich keine Freunde waren, sondern er ihr die ganze Zeit nur an die Streifen wollte. Oder dass das Krümelmonster kein Gluten abkann. Oder dass Graf Zahl in Wahrheit unter Dyskalkulie litt. Die Möglichkeiten sind endlos. Oh Gott, ich glaube ich brauche einen Kamillentee. Und jemanden, der mir den Kopf krault.

Ich muss Bibi Blocksberg nochmal neu überdenken

Dass die Blocksberg-Familie aus den Namen Bernhard, Barbara, Bibi und Boris besteht, war schon schlimm genug. Aber Bernhard, Barbara, BRIGITTE und Boris? Himmel, hilf! Ich muss ALLES nochmal überdenken.

Wieso zur Hölle muss sie Brigitte heißen? Wenn es eine Figuren gibt, die Flauipaui und Schubia heißen, dann wird ein schlichtes Bibi ja wohl auch noch in Ordnung sein.

Nichts gegen den Namen Brigitte, hübsch und so, aber der Schock sitzt trotzdem tief. Das muss ich jetzt erstmal verdauen. Am Besten mit einem Hörspiel auf dem Balkon. Aber vielleicht lieber erstmal Benjamin Blümchen.


Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.