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Parodie zur Russland-Affäre: "It wasn't me": So witzig nehmen Shaggy und James Corden Trump auf die Schippe

Der FBI-Sonderermittler Robert Mueller ermittelt derzeit, ob und inwieweit Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 mit Russland in Verbindung stand. TV-Moderator James Corden hat die Untersuchungen nun ziemlich unterhaltsam gemeinsam mit Sänger Shaggy parodiert.

Screenshot des Youtube-Videos, in dem Shaggy und James Corden Donald Trump parodieren

Im Musikvideo parodieren Shaggy und James Corden Donald Trump

Du hast deine Freundin betrogen. Alles deutet darauf hin, aber sie kann es nicht zu 100 Prozent beweisen. Dann streite es einfach ab. "Ne, das war ich nicht." Genau das ist der Rat, den Shaggy einem Freund in seinem Megahit aus dem Jahr 2000 "It wasn't me" gibt.

Wenn es nach Fernsehmoderator James Corden geht, trifft dieser Satz auch bei US-Präsident Donald Trump und seiner Russland-Affäre den Nagel auf den Kopf. Trump wird vorgeworfen, Hilfe von Putin bekommen zu haben, um die Wahl 2016 gegen Hillary Clinton zu gewinnen. Bisher streitet er das aber ab - "it wasn't me" eben.

Deshalb hat Corden den Nummer-1-Song gemeinsam mit dem jamaikanischen Sänger nun noch einmal aufgenommen.

Shaggy spielt in dem Video Donald Trump. Natürlich mit gelber Perücke. Corden selbst schlüpft in die Rolle des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller, der den Präsidenten mit Beweisen im Oval Office konfrontiert.

Donald Trump alias Shaggy wird von James Corden verhaftet

Die sind in dem Video eigentlich eindeutig: "Manafort (Trumps Wahlkampfmanager, Anm. d. Red.) hat Steuern hinterzogen", singt Corden. Und: "Er hatte zwielichtige Geschäftsbeziehungen im Ausland". Außerdem wird die angebliche Existenz eines "Pee Tapes" (ein Video, das demnach pikante Details über das Sexleben des Mannes im Weißen Hauses enthält, Anm. d. Red.). Wie im Original streitet Shaggy alias Trump in der neuen Version alles mit "it wasn't me" (deutsch: "das war ich nicht") ab. 

Als Mueller ihm jenes "Pee Tape" zeigt, versucht der Präsident zu fliehen. Das gelingt ihm aber nicht. Er wird von den Beamten aufgehalten. Anschließend werden ihm Handschellen angelegt. Trump muss zu seinen Freunden in Russland "lebe wohl" und zum FBI "hallo" sagen. So läuft es zumindest in der Parodie. In Wirklichkeit scheint eine Verhaftung Trumps noch ziemlich unwahrscheinlich.

rpw