Laut Aktivisten mehr als 300 Tote. Angriffe auf Golfstaaten. Formel-1-Rennen abgesagt. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Irans Luftstreitkräfte haben eigenen Angaben zufolge seit Kriegsbeginn 700 Raketen auf Ziele in Israel und US-Stützpunkte der Golfregion gefeuert. Daneben seien rund 3600 Kampfdrohnen für den Kamikazeeinsatz gestartet worden, berichten die iranischen Onlineportale „Tabnak“ und „Avash“ unter Berufung auf einen Militärsprecher der Revolutionsgarden.
General Ali Mohammed Naini, Sprecher der Revolutionsgarden, hatte dem iranischen Staatsfernsehen am Sonntag ein Interview gegeben. Auch die Nachrichtenagentur Fars, die der Elitestreitmacht nahesteht, zitiert daraus. Naini sagte demnach, dass viele der abgefeuerten Raketen aus alten Beständen stammten. Viele der ballistischen Raketen aus neuer Produktion seien noch nicht zum Einsatz gekommen, sagte der Sprecher.
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Thomas Krause
Wegen des Iran-Kriegs und der verschlechterten Sicherheitslage im Nahen Osten hat Spanien seine im Irak eingesetzten Spezialkräfte vorübergehend verlegt. Die Militärangehörigen seien ohne Zwischenfälle an sichere Orte gebracht worden und wohlauf, teilt das Verteidigungsministerium in Madrid mit. Die den spanischen Spezialkräften übertragenen Aufgaben könnten derzeit im Irak „nicht wahrgenommen werden“, heißt es.
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Thomas Krause
Iran nimmt 500 Menschen wegen Spionage fest
Im Iran sind nach Angaben der Polizei 500 Menschen wegen Spionagevorwürfen festgenommen worden. Ihnen werde zur Last gelegt, Informationen an Feinde weitergegeben zu haben, sagt Polizeichef Ahmadresa Radan. In der Hälfte der Fälle handele es sich um schwere Fälle. Dazu zählten die Übermittlung von Zieldaten für Angriffe sowie das Filmen von Einschlagstellen.
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Thomas Krause
Israel und Libanon planen Gespräche
Israel und der Libanon werden israelischen Vertretern zufolge in den kommenden Tagen voraussichtlich Gespräche führen. Ziel sei eine dauerhafte Waffenruhe, die eine Entwaffnung der Hisbollah vorsehe, sagen zwei israelische Vertreter.
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Thomas Krause
Der iranische Präsident Massud Peseschkian und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron haben in einem Telefonat die Lage in der Region erörtert, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldet.
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Thomas Krause
Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wird am Mittwoch für einen begrenzten Personenverkehr in beide Richtungen geöffnet. Das teilt die für palästinensische Zivilangelegenheiten zuständige israelische Militärbehörde Cogat mit. Der Übergang war zu Beginn des Krieges gegen den Iran geschlossen worden.
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Thomas Krause
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weist Gerüchte über seinen Tod zurück. Diese sind von iranischen Staatsmedien verbreitet worden. In einem auf Netanjahus Telegram-Kanal veröffentlichten Video ist der Ministerpräsident in einem Café zu sehen. Reuters hat verifiziert, dass das Video am Sonntag in einem bestimmten Café in einem Vorort von Jerusalem aufgenommen wurde. Netanjahu wird in der Aufzeichnung nach den Gerüchten über seinen Tod gefragt und zieht diese mit einem Wortspiel ins Lächerliche.
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Thomas Krause
Bundesaußenminister Johann Wadephul zeigt sich zurückhaltend, dass eine Ausweitung der EU-Mission Aspides auf die Straße von Hormus für mehr Sicherheit in der dortigen Meeresenge sorgen werde. „Ich bin sehr skeptisch“, sagt der CDU-Politiker in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin. Der Militäreinsatz zur Sicherung der Schifffahrt sei im Roten Meer „schon nicht wirkungsvoll gewesen“. Die EU-Außenminister würden am Montag darüber reden, aber sicher noch keine Beschlüsse dazu fassen. Zudem bleibe es beim Standpunkt der Bundesregierung: Deutschland werde sich nicht aktiv am Nahost-Konflikt beteiligen.
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Thomas Krause
Nach der angekündigten Freigabe aus strategischen Reserven soll das Öl nach Angaben der Internationalen Energie-Agentur (IEA) „bald“ auf die Weltmärkte kommen. Öl werde „sofort“ in Asien und Ozeanien und ab Ende März in Amerika und Europa von den IEA-Ländern freigegeben, erklärt die IEA.
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Thomas Krause
Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi will sich sein Land weiter verteidigen, bis es ein Einsehen der USA gibt. „Wir sind bereit, uns so lange zu verteidigen, wie es nötig ist“, sagte der iranische Chefdiplomat in der US-TV-Sendung „Face the Nation“ bei CBS News. Man werde weitermachen, bis US-Präsident Donald Trump erkenne, dass es ein „illegaler“ Krieg ohne Aussicht auf Sieg sei.
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Daniel Wüstenberg
Aktivisten: Mehr als 3000 Tote – mehr als 200 davon Kinder
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 3000 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien mindestens 1.319 Zivilisten, darunter 206 Kinder, teilt das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit. Demnach wurden 1.122 Militärangehörige getötet. Weitere 599 Tote können weder dem Militär noch der Zivilbevölkerung eindeutig zugeordnet werden.
Die Menschenrechtler stützen sich eigenen Angaben zufolge bei der Erhebung ihrer Daten neben öffentlichen Berichten auch auf ein Netzwerk an Kontakten im Iran. Dazu zählen unter anderem Quellen im Gesundheitswesen, den Rettungsdiensten und der Zivilgesellschaft.
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Daniel Wüstenberg
Der Irankrieg sorgt hierzulande für hohe Benzin- und Dieselpreise. Die Bundesregierung will durch Gesetzesänderungen im Eiltempo dagegen vorgehen. Was genau geplant ist, lesen Sie hier:
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Daniel Wüstenberg
Trump: Bombardieren Charg möglicherweise erneut – "zum Spaß"
In einem Fernsehinterview unterstreicht Donald Trump zwei Wochen nach Kriegsbeginn, er sei derzeit nicht zu einer Verhandlungslösung mit dem Iran bereit. Stattdessen werde die US-Armee ihre Angriffe an der Nordküste des Iran fortsetzen und möglicherweise auch die iranische Öl-Umschlaginsel Charg erneut bombardieren, "einfach zum Spaß".
Welche Bedeutung die Insel im Persischen Golf hat, lesen Sie hier:
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Daniel Wüstenberg
Der israelische Außenminister Gideon Saar dementiert einen Medienbericht, demzufolge Israel die USA über eine befürchtete Knappheit an Abwehrraketen im Irankrieg informiert haben soll. Bei einem Solidaritätsbesuch in der arabischen Ortschaft Sarsir im Norden Israels verneinte Saar eine entsprechende Frage eines Journalisten.
Das US-Nachrichtenportal Semafor hatte am Samstag unter Berufung auf US-Beamte berichtet, Israel habe die USA diese Woche darüber informiert, dass Abfangraketen für ballistische Raketen im Krieg mit dem Iran „kritisch knapp“ würden.
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Daniel Wüstenberg
Der iranische Außenminister weist Gerüchte über den Gesundheitszustand des neuen obersten Führers seines Landes, Modschtaba Chamenei, zurück. Chamenei erfreue sich bester Gesundheit und habe die Lage im Griff, sagt der iranische Chefdiplomat Abbas Araghtschi nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna. Es gebe auch keine Spaltung innerhalb der Regierung oder des Militärs. Die USA hatten am Freitag mitgeteilt, dass Chamenei nach ihren Kenntnissen verletzt sei. Details wurden nicht genannt.
Mehr zu Modschtaba Chamenei lesen Sie hier:
Mehr zu Modschtaba Chamenei lesen Sie hier:
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DPA · AFP · Reuters · SID
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