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Nach vorherigen Vorwürfen: Kollegah wird während eines Interviews als Antisemit beschimpft

Eigentlich wollte Kollegah nur ein Interview mit einem Hip-Hop-Magazin führen. Doch während des Gesprächs wird der Rapper plötzlich von einem wildfremden Passanten als Judenhasser beschimpft.

Rapper Kollegah bei einem Auftritt

Während eines Interviews wird Kollegah von einem Passanten als Judenhasser beschimpft

Picture Alliance

Turbulent ist eine Untertreibung, wenn man über das Leben von Kollegah in den vergangenen zwölf Monaten redet: Ein viel diskutiertes Album, der Echo-Skandal und eine Antisemitismus-Debatte trugen ihren Teil dazu bei, dass der 34-jährige Rapper DAS Gesprächsthema der deutschen Musikszene war – und noch immer ist.

Mit den Medien redet er in dieser Zeit selten bis gar nicht. Doch nun trifft sich der Rapper mit dem Hip-Hop-Magazin "Backspin" zum Interview. Unweigerlich wird dabei auch über die Antisemitismus-Vorwürfe diskutiert. Doch das Gespräch gerät zeitweise etwas außer Kontrolle. Der Grund: Kollegah wird während des Interviews als Judenhasser beschimpft.

"Warum sollte ich Hass gegen Juden haben?"

Doch von vorne: Kollegah versucht im Youtube-Interview mit "Backspin"-Chefredakteur Nico Hüls gerade zu erklären, dass er keinen grundsätzlichen Hass gegen Journalisten oder Redakteure hege, als er auf einmal von einem vorbeilaufenden Passanten unterbrochen wird: "Aber du hast einen Hass gegen Juden, ne?!", wirft der Mann, der im Video unkenntlich gezeigt wird, dem Rapper vor.

Kollegah fragt daraufhin völlig perplex: "Warum sollte ich Hass gegen Juden haben?" Der Mann antwortet: "Wegen deiner Verschwörungstheorien." Und will dem Musiker als Beweis das Musikvideo zum Song "Apokalypse" zeigen, das von einigen Kritikern als antisemitisch ausgelegt wird. Grund dafür sind mehrere fragwürdige Anspielungen im Video – wie zum Beispiel, dass der Teufel mit einem Pentagramm auf der Stirn dargestellt wird, das dem Davidstern sehr ähnelt.

Es entwickelt sich ein Schlagabtausch, in den der Moderator eingreift – indem er Kollegah fragt, ob diese Vorwürfe tatsächlich völlig aus der Luft gegriffen seien. Der entgegnet: "Natürlich!" Dennoch könne er grundsätzlich verstehen, warum viele Menschen ihm aufgrund einiger Darstellungen in diesem Video Antisemitismus vorwerfen. Allerdings betont er: "In meiner Welt existiert so etwas wie Rassismus oder Diskriminierung aufgrund einer Glaubensrichtung nicht." Am Ende des Gesprächs schlagen Kollegah und der fremde Mann noch einmal versöhnliche Töne an und geben sich sogar die Hand.

Erneute Antisemitismus-Vorwürfe gegen Kollegah

Während es in diesem Gespräch so wirkt, als habe der Rapper aus seinen Fehlern gelernt, sorgt nun eine Äußerung in einem anderen Interview mit dem Musikportal "hiphop.de" für Aufsehen. Darin setzt Kollegah die Situation in Israel mit dem Holocaust gleich. Er behauptet, dass in den Palästinensergebieten "genau das gleiche passiert, was bei uns mal passiert ist, in Deutschland, nämlich während des Holocausts".

Dabei betonte der Rapper noch vor wenigen Wochen nach seinem Besuch in Auschwitz im Gespräch mit dem stern, dass er in Zukunft bei diesem Thema "vorsichtiger und respektvoller" sein wolle.

Kollegah
rpw
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(