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Vorwurf der Tierquälerei: Gzuz von der 187 Strassenbande ohrfeigt einen Schwan – Peta erstattet Anzeige

Die Tierschutzorganisation Peta hat den Hamburger Rapper Gzuz von der 187 Strassenbande wegen Tierquälerei angezeigt. In einem Instagram-Video hatte er einen Schwan geschlagen.

Gzuz

Rapper Gzuz von "187 Straßenbande" hat sich nicht als Tierfreund gezeigt (Archivbild)

Picture Alliance

Die Rapper der 187 Strassenbande sind aktuell die wohl gefragtesten Künstler Deutschlands – auch wegen ihrer erfolgreichen Selbstvermarktung auf Instagram, Facebook und Co. Doch nun wird eine Instagram-Story Kristoffer Jonas Klauß alias Gzuz zum Verhängnis. Der Musiker, der immer wieder wegen harter Texte und Straftaten auffällt, hatte sich vor einigen Wochen dabei gefilmt, wie er einem Schwan eine Ohrfeige gibt. Das Video ist immer noch im Netz zu sehen.

Anschließend lachte er sich kaputt und beschimpfte das Tier als "Hurensohn". Das Video wurde im Netz gepostet und von Zigtausenden Usern angesehen. Nun könnte sein 'Scherz' für den Hamburger ernste Folgen haben: "Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt und sicher auch kein Ausdruck eines coolen Lifestyles", teilt Dr. Christian Arleth, Rechtsanwalt bei Peta, via Pressemitteilung mit. "Wir hoffen, dass Gzuz einen Dämpfer durch die Staatsanwaltschaft erhält und seine Aggressionen zukünftig ausschließlich in seiner Musik auslebt."

Ohrfeige für einen Schwan könnte Gzuz ernste Probleme bereiten

Tierquälerei ist eine Straftat nach Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden, schreibt Peta. Für Gzuz dürfte das Ganze einen Déjà-vu-Effekt haben. Der 30-Jährige war 2017 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er einem Verkäufer eine Ohrfeige verpasst hatte. Und auch sonst ist der Rapper kein unbeschriebenes Blatt. Gzuz ist vorbestraft, hat bereits eine mehrjährige Haftstrafe abgesessen. Die Ohrfeige für den Schwan könnte ihm also tatsächlich noch ernste Probleme bereiten. Weder Gzuz noch Bonez - inoffizieller Kopf der 187 Strassenbande - haben sich bislang zu der Anzeige geäußert. Man kann also gespannt sein auf die nächsten Instagram-Stories der Rapper.

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rös/hh
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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