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Halt auf freier Strecke: Die Bahn feiert sich für ihre Böhmermann-Aktion auf Twitter – die User eher weniger

Die Bahn bezeichnet den Zwischenstopp für Moderator Jan Böhmermann offiziell als "absolute Ausnahme". Die Social-Media-Abteilung des Unternehmens biedert sich auf Twitter aber trotzdem bei dem Satiriker an.

Zehn Geheimnisse des Entertainers : Als Böhmermann nackt mit Merkel im Bett war

ZDF-Moderator Jan Böhmermann hat in seinem Spotify-Podcast "Fest & Flauschig" verraten, dass die Bahn einen IC für ihn außerplanmäßig halten ließ. Der Moderator war versehentlich in einen falschen Zug gestiegen und lief Gefahr, eine Abendveranstaltung zu verpassen. Gegenüber NEON bestätigte die Bahn den "außerplanmäßigen Halt" und bezeichnete ihn als "absolute Ausnahme". Man werde den Kollegen darauf hinweisen.

Offiziell lässt die Bahn es also so klingen, als wäre ihr der mediale Aufruhr eher unangenehm. Das Social-Media-Team des Unternehmens lässt sich den Elfmeter auf das leere Tor aber verständlicherweise nicht entgehen – schließlich handelt es sich hier um Jan Böhmermann, einen der social-media-affinsten und reichweitenstärksten Medienmacher der Republik –, und feiert sich für die Aktion regelrecht selbst, indem sie den Moderator antwittert:

Jan Böhmermann: "YOU ROCK FOREVER!"

Das Hin und Her zwischen Bahn und Böhmermann liest sich auch im weiteren Verlauf eher wie der Chatverlauf eines frischverliebten Pärchens:

Ganz schön viel Harmonie, die von den Usern in den sozialen Medien nicht unbedingt mit der gleichen Begeisterung geteilt wird. Sowohl die Sonderbehandlung Böhmermanns als auch die Tatsache, dass dieser so öffentlich mit ihr hausieren geht, stößt manchem Kommentator bitter auf:

Jan Böhmermann und die Bahn: Promi-Bonus?

Viele User vermuten einen deftigen Promi-Bonus hinter der Aktion. Aber vielleicht ist es auch alles ganz anders. Vielleicht handelt es sich gar nicht um eine "absolute Ausnahme", wie die Bahn vorgibt. Vielleicht muss man einfach nur ganz lieb fragen – ganz egal, ob Promi oder nicht:


tim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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