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Mehr als nur ein Reiseführer: Diese App hilft dir, deinen Auslandsaufenthalt in der EU zu organisieren

Ob Schüleraustausch, Studium oder einfach Reisen – es ist immer gut, sich an seinem Ziel schon ein bisschen auszukennen. Eine App für Jugendliche soll das nun erleichtern.

Damit der Aufenthalt im Ausland ein Erfolg wird, lohnt sich eine gute Planung

Damit der Aufenthalt im Ausland ein Erfolg wird, lohnt sich eine gute Planung

Wie organisiere ich einen Auslandsaufenthalt? Wie muss ich mich bewerben? Und woher bekomme ich finanzielle Unterstützung? Diese und andere Fragen begegnen jedem, der eine Zeit im Ausland verbringen will. Die Informationen im Internet sind dabei oft sehr kleinteilig und die Regelungen von Land zu Land sehr unterschiedlich. Um Schülern, Studenten und jungen Europäern ihre Reise ins EU-Ausland zu erleichtern, hat das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland seine "App ins EU-Ausland" nun erweitert.

In der "App ins EU-Ausland" kann man zwischen ganz unterschiedlichen Kategorien wählen – von Urlaubstipps bis zu Hinweisen zur Krankenversicherung

In der "App ins EU-Ausland" kann man zwischen ganz unterschiedlichen Kategorien wählen – von Urlaubstipps bis zu Hinweisen zur Krankenversicherung

Was ist neu an der EU-App?

"An der App wurde ein Upgrade vorgenommen", sagt Nina Zeindlmeier von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland. "Sie deckt jetzt auch Langzeitaufenthalte im Ausland ab." Zuvor gab es vorwiegend Tipps zu Unterkünften, Nahverkehr und Sehenswürdigkeiten, die besonders bei Reisen hilfreich sind. Das Angebot, das sich besonders an Schüler und Jugendliche richtet, wurde nun um Tipps für den Schüleraustausch, das Auslandsstudium oder die Zeit bei Work&Travel verlängert. Wichtige Informationen und auch ein paar landestypische Kuriositäten gibt es für die 15 beliebtesten EU-Reiseländer zu entdecken.

Hilfreiche Tipps und Checkliste

So erfährt der User, dass in Kroatien die Krawatte erfunden wurde und die glücklichsten Menschen aktuell in Dänemark leben. Für längere Auslandsaufenthalte lässt sich herausfinden, bei welchen Behörden man sich melden muss oder wie man ein Bankkonto eröffnet. So darf man als Au-Pair in Dänemark nicht verheiratet sein und muss in Ungarn drei Jahre vor seiner Arbeitslosigkeit mindestens 365 Tage gearbeitet haben.

"Die App zeichnet besonders aus, dass sie eine Checkliste enthält, in der man die wichtigsten Punkte abhaken kann", sagt Nina Zeindlmeier. "Außerdem gibt sie Tipps zum Geldsparen und es werden alle Themen behandelt, die schwer zu googeln sind." Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz und der Europäischen Kommission; die App ist für IOS- und Android-Geräte verfügbar.

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lau