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Mode-Selbstversuch: Abgeguckt und anprobiert: Ich habe mich wie Lorelai aus "Gilmore Girls" angezogen

Cowboy-Stiefel mit Hotpants, transparente Oberteile, Statement-Coats – wer könnte die Outfits der wohl coolsten Serien-Mom aller Zeiten vergessen? Unsere Autorin hat Lorelai Gilmores Stil ganz genau studiert und dabei interessante Entdeckungen gemacht.

Von Ann-Charlott Karsten

NEON-Style: Lorelai von den "Gilmore Girls"

Lauren Graham als Lorelai Victoria Gilmore


Wo fängt man an, wenn man Lorelai Gilmores Stil beschreibt? Sie passt natürlich in keine Schublade und würde sich auch niemals in eine stecken lassen. Wie oft musste Rory von Mitschülern oder auf der Straße hören: "Was? Das ist deine Mom?" Da stellt sich mir die Frage: Hat man Anfang der 2000er tatsächlich noch den Mutti-Look im Kopf gehabt? Lorelai trägt zumindest das, was ihr in den Sinn kommt. Es gibt unfassbar viele Trends, die sie während der sieben Jahre "Gilmore Girls" mitmacht und prägt: Bauchfreie Longsleeves mit Schlaghosen, Mini-Bags und Haartücher, Cardigans, Metallic-Eyeshadow … man könnte die Liste ewig weiterführen.


Lorelai ist ein Mode-Junkie und kann sich und ihrer Tochter sogar selber Kleider nähen. Ihr ist es egal, was die anderen über ihren Look denken. Da kann die eigene Mutter Emily Gilmore noch so sehr die Nase rümpfen – das stört Lorelai nicht. Nein, sie mag anecken und mit ihrem Äußeren auffallen. Ich kann mir vorstellen, dass Lorelai für alle berufstätigen und/oder alleinerziehenden Mütter ein Vorbild ist. Im Job und im Privaten zieht sie durch, aber sie stellt sich und ihre Optik nicht hinten an – das muss mal gesagt werden!

Getty Images

Ich glaube, mittlerweile habe ich "Gilmore Girls" insgesamt drei Mal durchgeguckt. Plus zwei Mal die Folgen von "Ein neues Jahr". Ich mag die Serie wirklich sehr und kann mir kaum vorstellen, dass es irgendjemanden gibt, der die Charaktere nicht liebt. Denn ich möchte am liebsten mit allen chillen, Kaffee trinken, durch Stars Hollow ziehen, ja sogar an den schrulligen Stadtveranstaltungen teilnehmen. Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass diese Serie mich und meine Jugend am meisten geprägt hat. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass dienstags immer die neuen Episoden ausgestrahlt wurden und ich mit meiner Mutter vor dem Fernseher saß und mitgelacht oder mitgeweint habe und uns an diesen "Gilmore Girls"-Abenden niemand stören durfte.

Rory und Lorelai haben mich schon damals interessiert: Dieses starke Mutter-Tochter-Gespann, der lockere Umgang miteinander, die verbalen Schlagabtausche und natürlich der XL-Kleiderschrank von Lorelai – da ist es doch kaum verwunderlich, dass wir uns für die Neon-Nachstyling-Serie gerade diese beiden Serien-Stars rausgefischt und ihre "Gilmore Girls"-Looks nachgestellt haben.

Die "Gilmore Girls" haben sich verändert – faszinieren aber noch immer

Was ich dabei total spannend finde, mich aber auch vor eine große Challenge gestellt hat, sind die Vergleiche zwischen den alten Episoden und den vier neuen Episoden, die seit 2016 auf Netflix ausgestrahlt werden. Wer die Serie kennt, der wird jetzt nicken: Einiges ist geblieben, einiges hat sich stark verändert. Ohne es werten zu wollen, habe ich für mich beschlossen, Fan der alten Staffeln zu bleiben, in die ich während der Vorbereitungen des "GG"-Styling-Experimentes natürlich noch mal reingezappt habe. Das zählt ja schließlich zur Recherche-Arbeit…

Bevor ich nun jede einzelne Episode aufdrösele und weiter in Erinnerungen schwelge, hoffe ich, dass ich Rory und Lorelai mit meinen Outfits gerecht werde. Schnappt euch doch eine Tasse Kaffee und klickt euch durch die Foto-Galerie – viel Spaß dabei!

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.